MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Fritzsch: Saisonauftakt in Topform

Von Andreas Gemeinhardt
Max Fritzsch holte sich zum Saisonauftakt des Yamaha R6-Dunlop-Cups auf dem Lausitzring die Pole-Position und den zweiten Platz im Rennen.

Bereits bei den Vorsaisontests unterstrich Max Fritzsch seine ausgezeichnete Form. Im Qualifying zum ersten Saisonlauf des Yamaha R6-Dunlop-Cups unterbot der 17-jährige Claußnitzer dann die fünf Jahre alte Bestzeit von Ben Gädke und schnappte sich damit die Pole-Position. Im Rennen lieferte sich Fritzsch ein spannendes Duell mit seinem Teamkollegen Lukas Trautmann, dem er sich mit 0,1 Sekunden Rückstand knapp geschlagen geben musste.

«Wenn ich ans Vorjahr denke, als ich hier den Sieg in Führung liegend weggeschmissen habe, kann ich heute auch mit dem zweiten Platz zufrieden sein», erklärte Fritzsch. «Mir war eigentlich klar, dass es so kommen würde und wir Beide vorn wegfahren. Wir hatten nach drei Runden auch schon drei Sekunden Vorsprung. Zwischenzeitlich konnte ich zwar kurz die Führung übernehmen, aber beim Überrunden hat mich Luky wieder überholt. Als ich in der letzten Runde angreifen wollte, kam uns erneut ein Überrundeter in die Quere. Ich habe es zwar noch einmal probiert, aber es reichte nicht ganz.»

Teamchef Dirk Reißmann meinte zum Abschneiden seines Schützlings: «Max hat in den letzten Wochen und Monaten hart für die neue Saison trainiert. Ich freue mich sehr, dass er in so einer guten Form ist. Die Trainingsleistungen am Samstag waren absolute Spitze, er war um einiges schneller, als im letzten Jahr. Das Rennen ist natürlich immer etwas anderes, doch auch hier hat er sich eindeutig weiterentwickelt. Der Sieg lag in Reichweite, aber Max hat gelernt, dass zu viel Risiko nicht immer der Weg aufs Podium ist. Ich freue mich sehr über den zweiten Platz. Ein Dank auch von meiner Seite an das Team Freudenberg Racing. Max fühlt sich dort bei Carsten und Michael sehr wohl.»

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