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Toto Wolff nach Mercedes-Rekord: Angst wie Malaysia

Von Mathias Brunner
Toto Wolff

Toto Wolff

​Mercedes-Benz hat nun wie 2014 und 2015 16 Rennen pro Saison gewonnen: Formel-1-Rekord eingestellt. Und die Champions haben noch drei Rennen, um den Rekord zu verbessern. Das sagt Teamchef Toto Wolff.

USA-GP-Sieger Lewis Hamilton hat nach dem Triumph in Texas davon gesprochen, wie erleichtert er war, es heil über die Ziellinie geschafft zu haben. «Ich fürchtete immer, ich müsste mir so ein so grauenvolles Geräusch anhören wie in Malaysia», sagte der Champion, in Anspielung auf den Motorschaden von Sepang, der ihn einen sicheren Sieg und vielleicht die WM gekostet hat.

Gab es Anlass zur Besorgnis am Mercedes-Kommandostand? «Nein», sagt Teamchef Toto Wolff, «aber was in Malaysia passiert ist, hallt noch immer nach. Zumal wir die exakte Ursache für den Defekt nicht gefunden haben. Wir hatten in diesem Jahr zu viele Defekte, das erhöht intern natürlich den Druck. Und es erhöht auch den Druck auf die Piloten, unnötig.»

«Wir fahren aber in der gleichen Konfiguration wie vorher, es ist nicht so, dass wir spezielle Sicherheitsmassnahmen einleiten mussten. Es ist auch nicht so, dass wir Hamilton zum Schluss des Rennens einbremsten und Nico daher näher rückte. Hamilton fuhr freiwillig langamer.» Weil der Engländer den Motor für den nächsten Einsatz in Mexiko schonen wollte.

«Nico ist in der WM in einer sehr guten Ausgangslage. Aber er weiss auch, dass er sich keine Fehler leisten konnte. Er war in der ersten Kurve vorsichtig, das ist sicher wegen seiner Ausgangslage in der Weltmeisterschaft so.»

«Das Pendel schwingt nun hin und her: Nico war saustark in Singapur, Lewis war der bessere Mann in Malaysia, Nico hatte die Oberhand in Japan, hier hatte nun wieder Hamilton die Nase vorne. Ich gehe davon aus, dass dies so weitergeht. Ich bin nicht überrascht, dass wir einen dominanten Lewis erlebt haben, er ist in Austin immer überdurchschnittlich stark.»

«Die Ausgangslage – Hamilton muss gewinnen, Rosberg darf sich keine Fehler erlauben. Der Druck bleibt hoch.»

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