MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Verstappen: «Bin immer noch kein Halo-Fan»

Von Vanessa Georgoulas
Der Renner von Fernando Alonso flog über Charles Leclercs Alfa Romeo-Sauber und hinterliess auf dem Halo deutliche Spuren

Der Renner von Fernando Alonso flog über Charles Leclercs Alfa Romeo-Sauber und hinterliess auf dem Halo deutliche Spuren

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen bleibt dabei: Er ist kein Freund des Halo-Schutzbügels – trotz des Startcrashs von Belgien, bei dem Fernando Alonso über den Sauber von Charles Leclerc flog.

Nach dem Belgien-GP war das Thema Halo wieder in aller Munde. Denn beim Startcrash, bei dem der von Nico Hülkenberg getroffene McLaren-Renner von Fernando Alonso abhob und über den Formel-1-Boliden von Rookie Charles Leclerc segelte, wurde deutlich, dass der orangene Renner aus Woking seine Spuren auf dem Schutzbügel des Alfa Romeo-Sauber hinterlassen hatte.

Leclerc gestand nach dem Crash, den er unbeschadet überstanden hatte: «Ich war nie ein grosser Halo-Fan, aber ich muss sagen, dass ich unglaublich froh bin, ihn in diesem Fall über meinem Kopf gehabt zu haben.» Und auch Alonso, der trotz seiner beachtlichen Flugeinlage glücklicherweise auch unversehrt blieb, betonte: «Nicht dass wir einen Beweis gebraucht hätten, aber dieser Unfall zeigt, dass der Halo eine gute Sache ist.»

Der 2016er-Weltmeister Nico Rosberg stimmt dem zweifachen Champion zu: «Wir können die Diskussionen um den Halo nun beenden. Er wird Leben retten.» Und Damon Hill gab angesichts der TV-Aufnahmen zu bedenken: «Mal ganz abgesehen vom Kopf des Fahrers – wahrscheinlich hat der Halo auch seine Hände und Arme vor Verletzungen bewahrt.»

Doch nicht jeder GP-Star stimmt ins Halo-Loblied mit ein. So stellte etwa Max Verstappen im Gespräch mit den Kollegen von «Ziggo Sport» klar: «Ich bin immer noch kein Halo-Fan.» Das Argument, der Schutzbügel hätte Leclerc offensichtlich das Leben gerettet, lässt er nicht gelten. «Das kann man nicht wissen, es ist immer schwierig, denn wenn man sich anschaut, wie tief wir im Auto sitzen, frage ich mich, ob er vom Auto und vom rechten Vorderrad wirklich getroffen worden wäre. Ich denke nicht.»

Der 20-jährige Niederländer fügte aber auch gleich an: «Natürlich ist es gut, dass keiner bei diesem Crash verletzt wurde.» Verstappen verriet auch, dass er den Halo aus ästhetischen Gründen ablehnt. «Es ist ein superhässliches Ding. Es sieht aus, als hätten wir einen Flip Flop auf unserem Auto», schimpfte er.

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