MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ferrari-Star Kimi Räikkönen: «Mussten Reifen sparen»

Von Agnes Carlier
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

In den ersten beiden Trainings auf dem Circuit of the Americas musste sich Kimi Räikkönen mit den Plätzen 6 und 9 begnügen. Der Finne drehte am Nachmittag nur sieben Runden und ärgerte sich über das Reifenlimit.

Im ersten freien Training, das bereits auf nasser Bahn abgehalten wurde, schaffte es Kimi Räikkönen noch 20 Mal um den Rundkurs von Austin. Der Ferrari-Abschiedskandidat, der 2019 für das Alfa Romeo-Sauber-Team antreten wird, drehte die sechstschnellste Runde und blieb fast 2,5 sec langsamer als Spitzenreiter Lewis Hamilton.

Am Nachmittag begnügte sich der Finne mit sieben Runden und erklärte hinterher gewohnt nüchtern: «Wir fuhren so viele Runden, wie wir nur konnten. Aber uns stand nur ein Reifensatz zur Verfügung, denn wenn wir mehr eingesetzt hätten, dann hätten wir uns selbst für das restliche Wochenende bestraft. Das hat unser Programm limitiert, aber es war immerhin besser als gar nichts.»

Den neuen Unterboden an seinem Ferrari konnte er wegen der schwierigen Bedingungen nicht wirklich ausprobieren, beteuerte Räikkönen, der immerhin ein gutes Urteil über seinen Dienstwagen auf den Regenreifen fällen konnte: «Natürlich gibt es noch viel zu tun, aber am Nachmittag lief das Auto auf den blau markierten Gummis ganz in Ordnung. Allerdings haben wir nur eine Runde gedreht, um den Satz nicht zu verbrauchen.»

Der 20-fache GP-Sieger zog dennoch eine positive Zwischenbilanz: «Mein Trainingsfreitag war okay, auch wenn wir nicht viel zum Fahren gekommen sind. Wir mussten die Reifen für das Qualifying und das Rennen sparen, sollte es weiterhin nass bleiben. Es hätte also auch besser laufen können. Wir konnten etwa die Intermediates am Nachmittag nicht wirklich ausprobieren, deshalb müssen wir abwarten und schauen, was passiert.»

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