Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Di Resta: «Keine gute Nachricht für Sebastian Vettel»

Von Vanessa Georgoulas
Sebastian Vettel beendete den Trainingsfreitag nur als Viertschnellster

Sebastian Vettel beendete den Trainingsfreitag nur als Viertschnellster

Sebastian Vettel war am Ende des Trainingsfreitags in Mexiko zwar schneller als WM-Leader Lewis Hamilton. Dennoch kam er nicht über Platz 4 hinaus. GP-Veteran Paul di Resta erklärt, welche Sorgen den Ferrari-Star quälen.

Zum Auftakt ins drittletzte Rennwochenende in Mexiko mussten die Teamverantwortlichen von Ferrari und Mercedes einsehen: Auf dem Autódromo Hermanos Rodriguez gibt Red Bull Racing den Ton an – und zwar deutlich. Auch das Renault-Duo war auf der mexikanischen Piste flott unterwegs, sodass WM-Leader Lewis Hamilton und sein Titelkontrahent Sebastian Vettel den Tag ausserhalb der Top-3 beendeten.

«Das Auto ist nicht wirklich mit der Strecke verbunden, sie kämpfen mit dem ausbrechenden Heck», analysierte Paul di Resta angesichts der Darbietungen von Vettel und seinem Stallgefährten Kimi Räikkönen. Der ehemalige GP-Pilot und heutige TV-Experte für Sky Sports F1 fügte an: «Offenbar liegt Ferrari derzeit irgendwo zwischen Red Bull und Mercedes.»

Und mit Blick auf die hauchdünne Titelchance von Sebastian Vettel, der 70 WM-Punkte hinter Hamilton liegt, erklärte der 32-jährige Schotte: «Angesichts der Tatsache, dass er das Rennen gewinnen muss, ist das keine gute Nachricht für Vettel, obwohl er schneller als die Silberpfeile zu sein scheint.»

Und warum ist Red Bull Racing so schnell? Di Resta sagt dazu: «Es ist ein enormes Tempo, das sie an den Tag legen. Es erinnert an die Tage von 2012 und 2013, als Red Bull Racing noch dominierte. Und das Positive ist, dass Verstappen eine normale Aufwärmrunde drehen kann, danach die ersten Zwei Kurven angreifen und den Speed durch die ganze restliche Runde mitnehmen kann. Die Power scheint ihnen hier nicht zu fehlen und alles, was ich am Freitag gesehen habe, deutet darauf hin, dass man an diesem Wochenende mit den Rennern aus Milton Keynes rechnen muss.»

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