Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

George Russell: «Mercedes-Test hilft Williams»

Von Otto Zuber
Beim Bahrain-Test durfte George Russell im langsamen Williams und im schnellen Silberpfeil ausrücken. Letzteres sei auch mit Blick auf die Entwicklung des FW42 eine Hilfe, beteuert der Mercedes-Junior rückblickend.

Im unterlegenen Williams hat Formel-1-Rookie George Russell nicht viele Möglichkeiten, sein Talent unter Beweis zu stellen. Der junge Brite, der zum Nachwuchsteam der Silberpfeile gehört, kämpft tapfer am Ende des Feldes gegen seinen eigenen Dienstwagen und seinen Stallgefährten Robert Kubica.

Im Rahmen der Bahrain-Testfahrten durfte Russell aber auch im schnellen W10 ausrücken, mit dem Lewis Hamilton und Valtteri Bottas die bisherigen drei GP-Siege unter sich ausgemacht haben. Der 21-Jährige drehte 110 Runden und erklärte gleich anschliessend, wie viel ihm der Test im Silberpfeil und der Vergleich des langsamsten und schnellsten GP-Renners im Feld gebracht hat: «Ich habe viel gelernt und es hilft mir dabei, mich fahrerisch zu verbessern.»

Rückblickend verweist der Formel-1-Neuling aber auch auf den Nutzen, der sich für das Williams-Team aus dem Test im aktuellen F1-Renner der Silbernen ergibt. Im Gespräch mit den Kollegen von «Sky Sports F1» wagte er einen Vergleich zwischen den beiden GP-Autos: «Der Vergleich fällt wie erwartet aus. Nachdem ich den Mercedes fahren durfte, war ich nicht schockiert, denn ich hatte schon zuvor für Mercedes testen dürfen und wusste deshalb auch, wie grossartig Team und Auto sind.»

«Es war wirklich hilfreich, diese Möglichkeit noch einmal zu bekommen, denn ich habe so viel gelernt und weiss genau, dass dies das Ziel ist, das wir erreichen wollen», stellte Russell klar. «Klar, Mercedes hat mehr Downforce als wir, das lässt sich nicht bestreiten, aber das ist nicht der einzige Unterschied. Sie haben einige Sachen, die wir nicht haben, und wir würden damit wahrscheinlich auch mit dem aktuellen Downforce-Niveau schneller sein. Es war aber sehr interessant für mich, denn ich habe viel gelernt, das uns meiner Meinung nach helfen wird, Williams nach vorne zu bringen.»

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