MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Günther Steiner (Haas): «Es ist ein schmaler Grat»

Von Vanessa Georgoulas
Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner musste nach dem Spanien-GP die Wogen glätten, weil sich seine beiden Schützlinge Romain Grosjean und Kevin Magnussen ein hartes Duell geliefert hatten.

Die Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen lieferten sich im fünften Saisonlauf auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ein hartes Duell, bei dem es sogar zu einer Berührung zwischen den beiden US-Rennern kam. Diese blieb zum Glück ohne grössere Folgen, sodass sich die amerikanische Truppe über die erste doppelte Punkteankunft des Jahres freuen durfte. Der Däne schnappte sich den siebten Rang, sein Teamkollege fiel nach dem Duell zurück und kreuzte die Ziellinie schliesslich als Zehnter.

Doch statt sich über die sieben Extra-Punkte zu freuen, musste Teamchef Günther Steiner erst einmal dafür sorgen, dass zwischen seinen Schützlingen keine dicke Luft herrschte. Der Südtiroler erklärte bereits kurz nach dem fünften Kräftemessen, dass sich die beiden Stallgefährten ausgesprochen haben. Im Fahrerlager von Monte Carlo erläuterte er: «Sie haben sich am Sonntag in Spanien die Hand gegeben. Sie wussten genau, was zu tun ist, das musste ich ihnen nicht erklären.»

«Wenn sie auf der Strecke sind, weiss jeder, was geht und was man nicht machen sollte, und genau das wollte ich auch klarstellen. Doch wo hört die Rennfahrerei auf und wo beginnt das Fehlverhalten? Die beiden waren sich aber einig, dass sie vielleicht etwas zu hart gepusht hatten, aber dass dies in der Hitze des Gefechts auch passieren kann», fügte Steiner an.

«Wir haben einige Punkte verloren, was natürlich nie gut ist. Aber es ist ein schmaler Grat«, mahnte das Teamoberhaupt. Ich denke, die Beiden sind hart zur Sache gegangen, aber keiner hat versucht, den anderen absichtlich von der Strecke zu schubsen», stellte das Teamoberhaupt klar. Ganz generell sei es eigentlich positiv, zwei starke Fahrer im Team zu haben. «Einerseits bin ich ziemlich froh darüber. Natürlich ist es schwieriger, die Situation zu managen, aber es ist gut, denn unsere Leistung ist gut. Ich ziehe es vor, mehr Performance zu haben und dafür etwas Kopfzerbrechen am Sonntag hinzunehmen.»

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