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Ex-Minardi-Chef Stoddart: «Ricciardo benachteiligt»

Von Rob La Salle
Paul Stoddart 2002 in Melbourne mit Mark Webber

Paul Stoddart 2002 in Melbourne mit Mark Webber

Wir sind noch keinen Meter im Albert-Park von Melbourne gefahren, da macht der frühere Minardi-Teamchef Paul Stoddart schon mächtig Stimmung – für seinen Landsmann Daniel Ricciardo.

Paul Stoddart ist inzwischen 58 Jahre alt, aber kein bisschen leiser als zu seiner Zeit als Formel-1-Teambesitzer von Minardi (heute Toro Rosso). Der Melbournian macht tüchtig Stimmung für seinen australischen Landsmann Daniel Ricciardo.

Stoddart gegenüber den Kollegen von GPUpdate.net: «Es ist sehr schwierig, der Stallgefährte von Sebastian Vettel bei Red Bull Racing zu sein. Man kann das herunterspielen wie man will, aber Tatsache ist – das ist Vettels Team. Daniel muss die Kröte schlucken, dass er dort die zweite Geige spielt, was für einen Rennfahrer generell schwierig zu schlucken ist, besonders für einen so jungen. Wenn das für ihn in Ordnung geht, wird es ihm gut gehen. Wenn er das nicht akzeptieren kann, dann wird er es schwierig haben. Daniel ist cool und begabt genug, er muss sich einfach im Klaren darüber sein, dass er nie die gleichen Bedinungen haben wird.»

Stoddart stösst damit ins gleiche Horn wie jene, die immer beteuert haben, Mark Webber werde bei Red Bull Racing benachteiligt. Jener Webber übrigens, der 2002 im Team von Minardi in der Formel 1 debütierte (und nach Rang 5 unerlaubt, aber zum Jubel der Fans das Siegerpodest enterte). Und jener Webber übrigens, der mit Red Bull Racing 2010 fast Weltmeister geworden wäre ...

RBR hat eine offene Benachteiligung immer dementiert. Teamchef Christian Horner hat in den letzten Jahren mehrfach festgehalten: «Wieso sollten wir einen unserer Fahrer zum Vornherein benachteiligen? Das ist doch hirnrissig, wenn wir als Team so viele Punkte als möglich erobern wollen.»

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