MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Toro Rosso: Daniil Kvyat verhindert Riesencrash

Von Petra Wiesmayer
Daniil Kvyat verpasste die Punkteränge nur ganz knapp

Daniil Kvyat verpasste die Punkteränge nur ganz knapp

Beim Heimrennen in Monza gingen beide Toro-Rosso-Piloten leer aus. Zum zweiten Mal in Folge kam sowohl Daniil Kvyat als auch Jean-Éric Vergne außerhalb der Punkteränge ins Ziel.

Nach seiner Strafversetzung in der Startaufstellung, weil er bereits den sechsten Motor des Jahres im Heck seines Toro Rosso hat, ging Daniil Kvyat von ganz hinten ins Rennen. In der Endphase des Grand Prix von Italien schnupperte der Russe aber bereits wieder an den Punkterängen, als er in der vorletzten Runden eine Schrecksekunde zu überstehen hatte.

«Ich bin enttäuscht, wie mein Rennen endete», klagte der 20-Jährige. «Ich glaube, es war ein Problem mit der Bremsscheibe, aber es ist mir gelungen, durchzuhalten und das Auto auf dem elften Platz nach Hause zu bringen.» Kvyat schoss bei der Schikane mit hohem Tempo geradeaus und konnte einen Einschlag in die Streckenbegrenzung gerade noch verhindern.

«Es ist schade, wenn man hundert Prozent gibt und das Rennen dann außerhalb der Punkte beendet», kommentierte seinen 11. Platz. «Alles in allem bin ich mit meinem Rennen aber zufrieden. Von hinten zu starten ist nie leicht, aber ich konnte einige Autos überholen und nahe an die Punkteränge kommen. Jetzt werden wir überprüfen, was genau passiert ist, bevor wir zum nächsten Rennen nach Singapur fahren.»

Zwei Plätze hinter Kvyat und mit einem Rückstand von zwei Sekunden auf den Rookie aus Ufa, kam sein Teamkollege Jean-Eric Vergne ins Ziel. «Unsere Leistung war von Beginn des Wochenendes an nicht auf dem Level, auf dem wir sie gerne gehabt hätten», sagte der Franzose. «Obwohl wir bei jedem Training hart gearbeitet haben, um das Handling des Autos zu verbessern, hatte ich das gesamte Rennen über zu kämpfen und das machte es heute sehr schwer.»

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