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Milliardär Lawrence Stroll: Keine Williams-Anteile

Von Vanessa Georgoulas
Lawrence Stroll will sich bei Williams nicht als Teilhaber einkaufen

Lawrence Stroll will sich bei Williams nicht als Teilhaber einkaufen

Als Williams den jungen Nachwuchsfahrer Lance Stroll zum Entwicklungsfahrer ernannte, erwarteten viele Experten, dass dessen Vater Lawrence als Teilhaber ins Team einsteigen wird. Doch das hat der Milliardär nicht vor.

Mit der Verpflichtung von Lance Stroll als Entwicklungsfahrer hat sich das Williams-Team in die beste Ausgangslage gebracht, um dessen Vater Lawrence als Teilhaber an Bord zu holen. Der Mode-Zar ist ein erklärter Formel-1-Fan und versucht schon seit Jahren, einen Fuss in die Königsklasse des Motorsports zu bekommen.

So soll der steinreiche Kanadier in der Vergangenheit schon versucht haben, Sauber und Lotus zu übernehmen. Kein Wunder wurden nach Lance Strolls Verpflichtung als Entwicklungsfahrer schnell die ersten Stimmen laut, die einen Einstieg des Formel-1-Verrückten prophezeiten – zumal Lance Stroll die prestigeträchtige Ferrari Driver Academy verliess, um im britischen Rennstall unterzukommen.

Ein Einstieg des Vaters sei jedoch nicht geplant, wie Williams-CEO Mike O'Driscol anlässlich der jährlichen Präsentation der Williams-Finanzen beteuerte: «Wir haben nie mit Lawrence über die Übernahme von Anteilen gesprochen.»

Der Geschäftsführer der Williams-Gruppe betont auch: «Wir haben heute schon eine sehr starke Teilhaber-Struktur: Frank (Williams, Teamgründer, Anm.) hält die Mehrheit der Anteile, Brad Hollinger hat 15 Prozent übernommen, Patrick Head hält noch rund 10 Prozent und der Rest wird frei gehandelt.»

Genau genommen hält Namensgeber und Teammitbegründer Sir Frank Williams 52 Prozent der Anteile. Auch Patrick Head, der das Team mit aus der Taufe hob, ist noch an Bord. Er besitzt rund neun Prozent der Anteile. Knapp 20 Prozent wurden an die Frankfurter Börse gebracht. Der Rest wird von Hollinger und einem Angestelten-Treuhandfonds verwaltet.

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