MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Carlos Sainz: «Fernando Alonso ist einfach unmöglich»

Von Mathias Brunner
Carlos Sainz

Carlos Sainz

​Toro-Rosso-Fahrer Carlos Sainz ärgert sich nach dem Ungarn-GP über seinen Freund und Landsmann Fernando Alonso: «Der Kerl ist einfach unmöglich – unmöglich zu überholen.» Keine Angst, Sainz scherzt.

Carlos Sainz sagt es mit einem Augenzwinkern, denn jeder im Fahrerlager weiss, wie gut der Madrilene und sein Landsmann Fernando Alonso miteinander auskommen: «Dieser Fernando Alonso ist unmöglich – unmöglich zu überholen! Es gab einfach keinen Weg vorbei an ihm. Aber wenn mir einer am Freitag nach all meinen Problemen mit der Abstimmung Rang 8 angeboten hätte, dann hätte ich dankend eingeschlagen.»

Sainz ist nun zum dritten Mal in Folge Achter geworden, er hat in den vergangenen sieben Rennen sechs Mal gepunktet und sich unter die besten Zehn der Formel 1 vorgearbeitet.

Carlos weiter: «Das war ein solider Auftritt. Vor allem bin ich happy, wie wir auf die Probleme am Freitag reagieren konnten und am Sonntag deswegen ein konkurrenzfähiges Auto hatten.»

Nicht ganz so gut lief es beim Russen Daniil Kvyat: «Die Hinterräder drehten beim Start viel zu stark durch, keine Ahnung, was da passiert ist. Ich fiel zurück, und damit war mein weiteres Rennen programmiert. Ich konnte noch einige Ränge gutmachen, aber mehr als Rang 16 lag nicht drin.»

Teamchef Franz Tost: «Wir untersuchen noch, was beim Start im Auto von Daniil passiert ist. Das ist wirklich schade, denn später war er mit der superweichen Reifenmischung sehr flott unterwegs.»

«McLaren-Honda rückt uns langsam auf die Pelle, und es wird nicht einfach sein, unsere Position in der Markenwertung zu verteidigen. Aber wir haben ein gutes Chassis, darauf können wir zählen.»

Toro Rosso ist gegenwärtig WM-Sechster, mit 45 Punkten. McLaren-Honda liegt nur noch um fünf Zähler zurück.

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