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Marcus Ericsson (Sauber): Fortschritt mit Frontflügel

Von Mathias Brunner
Marcus Ericsson

Marcus Ericsson

​Endlich kleine Fortschritte bei Sauber: Nach der Rettung des Rennstalls tauchen die ersten Evo-Teile auf. Marcus Ericsson im ersten freien Training Elfter. Felipe Nasr im zweiten Training Letzter.

Sauber hat sein Freitagsprogramm ohne Schwierigkeiten abgespult. Dennoch war es kein problemfreier Trainingstag auf dem Hockenheimring. Felipe Nasr hatte mit der Fahrbarkeit und dem Fahrverhalten des Sauber C35-Ferrari zu kämpfen. Während sich bei Marcus Ericsson gegen Ende des zweiten freien Trainings Schwierigkeiten mit der Benzinpumpe bemerkbar machten. Im Vormittagstraining setzte das Team die Aerodynamiktests an beiden Autos fort. Am Nachmittag stand die Rennvorbereitung mit weniger und mehr Benzin an Bord auf weichen wie superweichen Reifen im Mittelpunkt.

Marcus Ericsson verblüffte am Morgen mit der elftschnellsten Zeit: «Es war ein ganz ordentlicher Freitag. Ich konnte in beiden Trainings eine zufriedenstellende Anzahl Runden fahren. Am Vormittag testeten wir erneut den neuen Heckflügel und konnten die erwarteten Ergebnisse in den Daten sehen. Zweifellos ist der Flügel ein Schritt vorwärts. Wir werden jetzt unsere Analysen vertieft fortsetzen. Geplant ist, diesen Heckflügel für den Rest des Wochenendes einzusetzen – ein positives Zeichen für den morgigen Tag auf dem Hockenheimring.»

Felipe Nasr wirkt nicht glücklich, seine Laune wurde durch den letzten Platz im zweiten freien Training kaum verbessert: «Ein schwieriger Tag für mich. Ich kam mit dem Auto nicht so zurecht, wie ich es erwartet hatte. Bezüglich Handling müssen wir uns verbessern. Da konnten wir noch nicht die optimale Fahrzeugeinstellung finden, um die Reifen besser zum Arbeiten zu bringen. Wir werden nun verschiedene Bereiche des Autos aufgrund unserer Daten ergründen, um diesen Schwierigkeiten auf den Grund zu gehen und sie für den Rest des Wochenendes ausschliessen zu können.»

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