MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Weaving schaut kurz auf der IDM-SBK-Pole vorbei

Von Esther Babel
Jordan Weaving

Jordan Weaving

Provisorische Bestzeit, Start aus der Boxengasse, Aufholjagd und IDM-Punkte. Sturz am Nachmittag. Jordan Weaving vom Team Suzuki Alber-Bischoff führt sich auf dem Lausitzring gut in die IDM ein.

Nachdem das Team Suzuki Alber-Bischoff auf dem Schleizer Dreieck eine Zwangspause einlege musste, Pilot Janusch Prokop hatte seine Saison wegen akuten Geldmangels vorzeitig beenden müssen, war man am vergangenen Wochenende auf dem Lausitzring wieder startklar. Teamchef Evren Bischoff war in Großbritannien bei der Suche nach einem flotten Fahrer fündig geworden und hatte den erst 21-jährigen Jordan Weaving mit ins südliche Brandenburg gebracht.

Für den Briten waren es die ersten Kilometer auf dem Lausitzring und auch die ersten Runden mit einer Suzuki GSX R 1000. In die IDM Superbike führte sich der Neuzugang gleich mal richtig ein und schnappte sich im ersten Qualifying die Bestzeit. Gutes Timing beim Reifenwechsel und viel Erfahrung auf der öfters bei gemischten Wetterverhältnissen ausgetragenen Britischen Meisterschaft sorgten dafür, dass sich auch seine neuen Kollegen den Namen Jordan Weaving in Zukunft merken werden. Bei noch feuchtem Asphalt war das Training am Samstagmorgen losgegangen. Erst wenige Minuten vor Schluss waren flotte Runden mit Trockenreifen möglich. Weaving packte die Gelegenheit beim Schopf und brauste auf die vorläufige Pole-Position, über sechs Sekunden schneller als der Rest des Feldes. «Im Trockenen kann das am Nachmittag wieder anders aussehen, dennoch hat Jordan das im ersten Training clever gemacht.»

Tatsächlich war es am Nachmittag trocken, doch auch da liess sich der junge Mann nicht lumpen, fuhr tapfer mit den IDM-Piloten mit und stellte seine für ihn noch neue Suzuki auf Startplatz 13 ab. Mit Platz 10 im Warm-up zeigte er, dass er mit ernsten Ambitionen in den Rennsonntag gegangen war. Punkte für Platz 12 waren für den junge Briten im ersten Rennen fällig. Doch dafür musste er ordentlich ackern. Denn er musste aus der Boxengasse starten und dem Feld hinterherhetzen. Entmutigen liess sich Weaving von den schlechten Startbedingungen nicht. Stattdessen kam er erst so richtig in Fahrt, schnappte sich einen nach dem anderen und haute noch in der letzten Runde seine persönliche Bestzeit raus. Im zweiten Rennen patzte der Neuling. Schon in der zweiten Runde war nach einem Sturz Schluss.

«Im ersten Rennen war vor dem Start eine Schlauchschelle am Kühler gebrochen», klärt Teamchef Evren Bischoff auf. «Wir haben die Schelle rasch gewechselt und Wasser nachgefüllt. Das Rennen selber hat er dann super gemeistert. Frustrierend ist es dennoch, denn in der Ergebnisliste steht eben nur Platz 12. Mit seinen Zeiten hätte er gut in der Gruppe, die um Platz 6 kämpfte, mitfahren können. Das mit dem Sturz war schade, denn auch da war er nach einem guten Start in Schlagdistanz.»

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