MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Hannes Zemsauer mit Brustwirbelbrüchen im Spital

Von Helmut Ohner
Unglückliches Saisonende für Hannes Zemsauer

Unglückliches Saisonende für Hannes Zemsauer

Für Hannes Zemsauer war das Finale der IOEM Superbike beendet bevor es so richtig begonnen hatte. Der 27-jährige Oberösterreicher liegt nach einem Sturz mit Brustwirbelbrüchen im UKH Linz.

Der Oberösterreicher Hannes Zemsauer sorgte im Qualifikationstraining für die letzte Veranstaltung zur IOEM Superbike auf dem Slovakia Ring für eine Schrecksekunde. Der KTM-Pilot wurde bereits in seiner Outlap von seinem Motorrad geschleudert. «Keine Ahnung, warum ich zu Sturz gekommen bin», erzählte der Unglücksrabe. «Ich war nicht besonders schnell unterwegs und habe mich umgedreht, um zu sehen, ob ich nicht einem schnelleren Fahrer im Weg bin. Plötzlich bin ich per Highsider abgeflogen und stumpf auf dem Asphalt aufgeprallt.»

Zemsauer, der vor dem Meisterschaftsfinale immerhin an der fünften Stelle der Zwischenwertung lag, wurde nach der Erstbehandlung im Medical Center an der Rennstrecke ins nahegelegene Spital gebracht. «Die Verständigung mit dem Personal war kaum möglich, weil keiner wirklich der englischen Sprache mächtig war. Meine Freundin hat dann die Überstellung per Rettung nach Linz organisiert, wo man Brüche von drei Brustwirbeln diagnostiziert hat. Gottlob ist das Rückenmark nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.»

Ob sich der Vize-Meister der IOEM Superstock 600 des Jahres 2014 einer Operation unterziehen muss, entscheidet sich unter Umständen noch heute. «Mein behandelnder Arzt wird sich mit Spezialisten für derartige Verletzungen beraten und dann entscheiden, was das Beste für mich ist. Ich werde mich auf alle Fälle nicht unterkriegen lassen. Im nächsten Jahr wird wieder angegriffen.»

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