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Aleix Espargaró (9./Aprilia): «Knieschleifer wie neu»

Von Kay Hettich
Aleix Espargaro kann die Knieschleifer von Jerez auch beim nächsten MotoGP-Meeting verwenden

Aleix Espargaro kann die Knieschleifer von Jerez auch beim nächsten MotoGP-Meeting verwenden

Aleix Espargaró hat sich auf sein Heimrennen in Jerez de la Frontera gefreut, doch glücklich war er mit seiner Aprilia RS-GP das gesamte Wochenende über nicht.

Neunter am Freitag, Zwölfter im Qualifying und im Rennen erneut der neunte Rang – auf den ersten Blick lief das MotoGP-Meeting in Jerez für Aleix Espargaró auf einem für Aprilia soliden Niveau. Doch ausgerechnet das Heimrennen des 27-Jährigen im Süden Spaniens drohte bereits am Freitag ein Desaster zu werden. «Meine zwei Crashs waren kein einfacher Beginn ins Rennwochenende», seufzte Espargaró.

«So sehen war das Rennen positiv – ein positives Gefühl für das Bike hatte ich dennoch das gesamte Wochenende über nicht. Jerez war wohl das schwierigste Rennen meiner Karriere, um nicht zu stürzen. Die Knieschleifer haben nicht einmal den Asphalt berührt, sie sind wie neu», erklärte der Spanier fassungslos. «Bei Rennhalbzeit habe ich versucht, die Gruppe um Petrucci, Vinales und Folger zu kriegen, bin dabei aber mehrfach fast gestürzt. Also habe ich das Rennen nur zu Ende gefahren, um ein paar Punkte mitzunehmen.»

Nach seinem überraschenden sechsten Rang beim Saisonauftakt in Katar, konnte Espargaró in Jerez erst zum zweiten Mal in dieser Saison punkten. «Nach zwei Meetings ohne WM-Punkte ist eine Top-10-Platzierung bei schwierigen Bedingungen gut für die Moral», stellte Aleix das positive heraus. «Aber wir dürfen nicht nachlassen. Beim Test am Montag werden wir wieder diverse Teile testen, um die RS-GP weiter nach vorne zu bringen.»

Mit nun 17 Punkten liegt Espargaró auf Rang 13 der Gesamtwertung – einen Rang vor seinem Vorgänger bei Aprilia, Alvaro Bautista.

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