MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Johann Zarco: «Ich freue mich schon auf die KTM»

Von Otto Zuber
Johann Zarco hat sich mit KTM geeinigt: Der Franzose wird die nächsten zwei Jahre für die Österreicher auf Punktejagd gehen. «Meine Karriere geht da weiter, wo sie begonnen hat», freut sich der MotoGP-Star.

Was SPEEDWEEK.com bereits am 22. April exklusiv gemeldet hat, ist nun offiziell: Der aktuelle Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco wird 2019 und 2020 an der Seite von Pol Espargaró für Red Bull KTM auf MotoGP-Punktejagd gehen. Dies bestätigten die Österreicher einen Tag nach der Weiterverpflichtung des Spaniers.

Zarco kehrt damit zu jenem Hersteller zurück, mit dem er 2007 seine ersten Auftritte im GP-Zirkus absolvierte – als Teilnehmer der Nachwuchsschmiede Red Bull Rookies Cup. «Meine Karriere geht da weiter, wo sie begonnen hat», freut sich der zweifache Moto2-Champion. «Ich werde die nächsten zwei Jahre für KTM starten und ich freue mich schon sehr darauf, dieses Bike zu fahren.»

Auch bei Pit Beirer, Motorsportdirektor von KTM, ist die Freude über den Deal mit dem schnellen Franzosen gross: «Seit dem Red Bull Rookies Cup pflegten wir immer eine gute Beziehung zu Johann. Wir haben mit WP auch seine Moto2-Karriere unterstützt und unser Moto3-Teammanager Aki Ajo ist ein guter Freund von ihm. Uns verbindet auch eine gute Beziehung zu seinem Manager Laurent Fellon. Und gemeinsam haben wir es geschafft, diesen Vertrag abzuschliessen.»

«Wir vertrauen darauf, ein siegfähiges Motorrad bauen zu können und Johann hätte sich nicht für uns entschieden, wenn er diese Zuversicht nicht spüren und sehen würde. Es liegt nun an uns, ihm ein Paket zu präsentieren, mit dem er seine starke Leistung weiterhin auf die Piste bringen kann. Das ist unser grosses Ziel», beteuert der ehemalige Motocross-Weltklassefahrer.

«Ich bin überzeugt, dass wir mit einem Fahrer wie Johann einen weiteren Schritt nach vorne machen können», erklärt Beirer selbstbewusst. «Und es ist klar, dass wir einen weiteren Fortschritt erzielen wollen, nachdem in den ersten beiden Jahren noch der Aufbau des Teams im Fokus stand.» Und er fügt stolz an: «Natürlich willst du immer den besten Fahrer im Team haben und es ist offensichtlich, dass Johann dazugehört, schliesslich konnte er die Werksfahrer mit seinem Satelliten-Bike ärgern und konstant gute Qualifying-Ergebnisse erzielen.»

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