MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Dovizioso-Manager: «Katar-Sieg war extrem wichtig»

Von Otto Zuber
Dovizioso-Manager Simone Battistella erklärt, warum der Auftaktsieg in Katar sehr wichtig für den WM-Leader ist. Er spricht auch über seinen Schützling Álvaro Bautista, der einen schwierigen Saisonstart erlebt hat.

Für Simone Battistella ist klar: Der Auftaktsieg seines Schützlings Andrea Dovizioso im Flutlicht von Katar war sehr wichtig. Und das gleich aus mehreren Gründen, wie er im Gespräch mit den Kollegen von Tuttomotoriweb.com erklärt. «Das war ein extrem wichtiger Sieg», betont der Manager des WM-Leaders.

«Nach den zweiten Plätzen der letzten Jahre war es wichtig, die Konkurrenzfähigkeit von Andrea und Ducati gleich mit einem Sieg zu bestätigen. Zudem war es entscheidend für die Moral und die WM-Wertung, vor den schwierigen Rennwochenenden in Argentinien, Texas und Jerez ein Erfolgserlebnis zu bejubeln», fügt der Italiener an.

Battistella, der auch den Spanier Álvaro Bautista managt, gesteht mit Blick auf den Ducati-Piloten aus dem Ángel Nieto-Team: «Klar, Álvaro hatte in den ersten Rennen Mühe, er beschwert sich immerzu über den fehlenden Grip. Allerdings haben wir schon einige Punkte ausgemacht, an denen gearbeitet werden muss, deshalb bin ich zuversichtlich.»

Was die Zukunft des 33-Jährigen im Team von Gelete Nieto geht, lässt sich der Manager allerdings nicht in die Karten blicken. «Das hängt ganz von den Ergebnissen und den Plänen des Teams ab», winkt er auf die entsprechende Frage ab.

Auch über den Streit zwischen Valentino Rossi und Marc Márquez spricht Battistella nicht gerne: «Ich will da kein weiteres Öl ins Feuer giessen, Marc hat einen Fehler gemacht und durch die Strafen der Rennleitung auch dafür bezahlt. Valentino hat stark reagiert und einige finden, das war zu hart.»

«Aber man muss seine Reaktion im Zusammenhang mit der Situation bewerten, alles geschah im Eifer des Gefechts», fügt der Manager eilends an. «Wenn das Adrenalin verflogen ist und die Fahrer in der Lage sind, das Ganze zu analysieren, neigt die Öffentlichkeit dazu, die Aufregung aufrecht zu erhalten. Da ist es nicht nötig, noch mehr Gewicht auf die Ereignisse zu legen.»

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