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Sturz und mieser Start: Enttäuschung bei Alex Lowes

Von Kay Hettich
Im zweiten Rennen steckte Alex Lowes nach dem Start im Verkehr

Im zweiten Rennen steckte Alex Lowes nach dem Start im Verkehr

Wie schon in Misano und Portimão erlebte Alex Lowes auch beim Superbike-Meeting in Magny-Cours ein durchwachsenes Wochenende. Der Yamaha-Pilot auf Ursachenforschung.

Durch einen Sturz im ersten Rennen kam Alex Lowes nur als 18. und damit Letzter ins Ziel. Als Folge daraus musste er seinen fünften Startplatz aus der Superpole für den zweiten Superbike-Lauf in Magny-Cours gegen Platz 10 in der vierten Reihe eintauschen. Unauffällig kreuzte der Yamaha-Werkspilot als Siebter die Ziellinie.

«Mein Start von Platz 10 war nicht grandios», gab der 28-Jährige zu. «Deshalb steckte ich schon in der ersten Runde im Pulk fest. Ich habe einen Platz gut gemacht, wurde dann aber von einem anderen Burschen überholt und das hat uns alle aufgehalten. Als ich mich durchgesetzt hatte und meine Pace fahren konnte, war die vordere Gruppe bereits zu weit weg. Alles, was ich dann noch tun konnte, war konzentriert zu bleiben und das Rennen konstant zu Ende zu fahren.»

Während sein Pata Yamaha Teamkollege Michael van der Mark als Dritter ein weiteres Podium einfahren konnte und insgesamt 25 Punkte aus Magny-Cours mitnimmt, ist die Ausbeute bei Lowes mit neun Punkten überschaubar. «Das Meeting in Magny-Cours war eine Enttäuschung. Meine Pace war zwar in Ordnung, wir haben aber nicht die Ergebnisse erreicht, die wir hätten haben müssen», redete der Brite seine Leistung nicht schön. «Wir haben uns in Magny-Cours mächtig angestrengt, damit ich mich auf der Yamaha besser fühle. In manchen Bereichen müssen wir weitere Verbesserungen finden, wenn wir für das Meeting in Argentinien einen anderen Weg einschlagen wollen.»

Als WM-Sechster mit 213 Punkten hat Lowes schon 96 Punkte weniger gesammelt als van der Mark. (WM-Dritter).

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