Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Leon Camier (Suzuki) nach Jerez: Sehr, sehr glücklich

Von Kay Hettich
Leon Camier kämpfte in Jerez auch gegen Schmerzen

Leon Camier kämpfte in Jerez auch gegen Schmerzen

Kawasaki-Star Tom Sykes krönte sich in Jerez zum Weltmeister. Einer der Helden des Saisonfinale der Superbike-WM war aber auch Suzuki-Pilot Leon Camier.

Der Brite hatte ich beim Meeting in Istanbul den rechten Fuß siebenfach gebrochen, seine starken Prellungen, die er sich bei seinem Crash auf dem Nürburgring zugezogen hatte, waren auch noch nicht völlig verheilt. Und dann noch der Trainingsrückstand von vier Wochen!

Obwohl es für Camier beim letzten Saisonmeeting der Superbike-WM in Jerez nichts zu gewinnen oder zu beweisen galt, setzte sich der tapfere Crescent Suzuki-Pilot auf sein Bike und fuhr unter Schmerzen zwei saubere Top-10-Finishs ein. Camier hätte das selbst nicht für möglich gehalten.

«Ich bin sehr, sehr glücklich», sagte Camier überglücklich. «Ganz ehrlich, so ein gutes Ergebnis habe ich nicht erwartet. Ich habe mich vielmehr selbst gefragt, ob ich fahren kann oder es besser sein lassen sollte. Aber sobald man auf dem Bike sitzt und das Vertrauen zurückerlangt, fühlt man sich viel besser. Und dann denkt man daran, schneller zu fahren und mehr zu attackieren – und schon ist man wieder im Job. Jetzt bin ich platt und mein Fuss schmerzt heftig, aber der Tag war richtig gut.»

Als Sechster im zweiten Lauf erkämpfte sich der 27-Jährige sogar das viertbeste Ergebnis der gesamten Saison. «Es war ermutigend mit einer Werks-BMW zu kämpfen und zu schauen, wo sie Stärken haben und wo wir noch nachlegen müssen. Es war auch gut Giugliano zu schlagen, der in den letzten Rennen mit der Spitze mitfahren konnte», freut sich der Suzuki-Pilot.

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