MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tom Sykes wartet auf Kawasaki – Alternative Ducati?

Von Ivo Schützbach
Tom Sykes: Seit 2012 immer in den Top-3 der Superbike-WM

Tom Sykes: Seit 2012 immer in den Top-3 der Superbike-WM

Ende dieser Saison laufen die Verträge beider Kawasaki-Werksfahrer in der Superbike-WM aus. Ex-Weltmeister Tom Sykes kann sich eine achte Saison vorstellen, schaut sich aber auch anderweitig um.

Tom Sykes sorgte 2013 für den ersten Superbike-WM-Titel von Kawasaki seit 20 Jahren. Der Engländer machte aus der ZX-10R eine Maschine, die seit 2012 als Maßstab gilt.

Ende des Jahres läuft der Vertrag zwischen dem 30-Jährigen aus Huddersfield und Kawasaki Heavy Industries (KHI) aus. «Kawasaki will mit beiden Fahrern weitermachen, wir reden regelmäßig miteinander», erklärte Teammanager Guim Roda. «Rea und Sykes stacheln sich gegenseitig an, das Paket aus Motorrad und Fahrern ist gut.»

SPEEDWEEK.com setzte sich mit Tom Sykes zusammen, um über dessen Zukunft zu sprechen.

Tom, immer wieder hört man Leute erzählen, dass du bei Kawasaki nicht glücklich bist?

Solche Informationen sind sehr fundiert. Spaß beiseite, ich bin sehr glücklich bei Kawasaki, uns verbindet eine großartige Vergangenheit und Freundschaft. Wir haben viel Respekt voreinander.

Wer immer solche Sachen erzählt – mich überrascht nichts mehr. Ich bin glücklich, wo ich bin.

Teammanager Guim Roda erklärte, dass Kawasaki den Vertrag mit dir und Jonathan Rea verlängern möchte?

Noch gibt es keine Bestätigung, sie haben auch noch nicht mit mir gesprochen. Aber das wird bald geschehen. Im Moment konzentriere ich mich auf die Gegenwart und kümmere mich später um die Zukunft.

Du willst bei Kawasaki bleiben?

Wie gesagt, uns verbindet viel. Wir haben vor, unsere Zusammenarbeit und Entwicklung fortzusetzen. Aber natürlich tun sich im Rennsport immer Möglichkeiten auf – es ist noch zu früh.

Wenn Kawasaki mit dir weitermachen will, bist du in einer guten Position.

Korrekt. 2016 ist mein siebtes Jahr mit Kawasaki, da fällt eine Vertragsverlängerung leicht. Wir haben uns zusammen aus dem Nichts an die Spitze gearbeitet und großartige Ergebnisse erzielt.

Hast du dir ein Datum gesetzt, bis wann du dich bezüglich 2017 entscheiden willst?

Keine Ahnung. Ich habe ja noch kein schriftliches Angebot vorliegen.

Die einzige gewinnbringende Alternative zu Kawasaki wäre Ducati für dich, in Zukunft vielleicht noch Yamaha?

So ist es. Wir wissen, wie stark Ducati ist und wie gut das Team arbeitet.

Yamaha wächst und wird sich schnell verbessern.

Mal sehen, wir haben erst vier Events hinter uns. Es kommen noch einige Rennen, in denen ich etwas zeigen kann.

Kannst du dir vorstellen einen Ducati-Zweizylinder zu fahren?

Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Am Ende ist es ein Bike mit einem Motor, zwei Rädern und einem Rahmen.

Verglichen mit unserer Maschine ist die Ducati mehr Rennmotorrad. Potenziell würde das meinem Stil zusagen, wir arbeiten aber sehr hart daran, die ZX-10R näher heran zu bringen.

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