Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Imola, 1. Quali: Ducati vor MV Agusta, Reiti auf P9

Von Ivo Schützbach
Ducati-Werksfahrer Chaz Davies

Ducati-Werksfahrer Chaz Davies

Vizeweltmeister Chaz Davies war auf seiner Ducati 1199 Panigale der überragende Fahrer des ersten Qualifyings der Superbike-WM in Imola. Für Überraschungen sorgten MV Agusta und Aprilia.

Der ehemalige Deutsche Meister Javier Fores musste seine Barni-Ducati nach 20 Minuten mit Motorschaden und Feuer unter der Verkleidung abstellen, für den Spanier war das Quali damit beendet – nur Rang 20.

Joshua Hook (Grillini Kawasaki) hatte nach 25 Minuten einen kapitalen Motorschaden an seiner ZX-10R zu beklagen. Weil der Australier jede Menge Öl auf der Strecke verteilte, musste das Training abgebrochen und die Strecke gesäubert werden.

In diesem Moment führte Kawasaki-Werksfahrer Tom Sykes die Zeitenliste mit 1:48,792 min an. Zum Vergleich: Der Pole-Rekord mit Qualifyer-Reifen von Sykes aus dem Jahr 2013: 1:45,981 min. Die schnellste Rennrunde stammt ebenfalls vom Engländer und wurde 2015 in 1:46,707 min gefahren.

Unter 1:48 min blieb als Erster Ducati-Star Chaz Davies. In 1:47,517 min fuhr er 12 min vor Ende über 8/10 sec schneller als Sykes auf Platz 2.

Die finale Zeitenhatz begann 8 min vor Schluss. Leon Camier stürmte mit seiner MV Agusta F4 auf Platz 2. Hinter ihm fuhr in letzter Sekunde Superbike-Rookie Lorenzo Savadori mit seiner Aprilia auf Platz 3 und Davies steigerte seine Bestzeit auf 1:47,441 min. Damit ist der Waliser 0,502 sec schneller als der Zweite!

Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) wurde Vierter, es folgen in den Top-8 Davide Giugliano (Ducati), Sylvain Guintoli (Yamaha), Matteo Baiocco (Ducati) und Sykes.

Markus Reiterberger pflügte mit seiner S1000RR zu Beginn einmal durchs Kiesbett und beendete das Training als bester BMW-Fahrer mit 1,433 sec Rückstand auf Platz 9.

Für Yamaha-Werksfahrer Alex Lowes wäre deutlich mehr als Platz 11 möglich gewesen, der Engländer stürzte aber kurz vor Schluss.

Eine schlimme Schlappe musste Honda einstecken: Michael van der Mark und Nicky Hayden landeten mit über 1,7 sec Rückstand nur auf den Rängen 12 und 13.

Der Schweizer Dominic Schmitter bekam von seinem Team Grillini Kawasaki einen neuen Motor für Imola, verpasste aber die ersten 10 Minuten des Trainings, weil der Transponder nicht funktionierte. Es wurde Platz 22.

Nach dem ersten Qualifying nicht für das Rennen qualifiziert, weil sie außerhalb 107 Prozent zur Bestzeit liegen: Der Katari Saeed Al Sulaiti (Pedercini Kawasaki) und der bemitleidenswerte Josh Hook.

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