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Vasseur: «Die richtigen Entscheidungen getroffen»

Von Otto Zuber
Alfa Romeo-Teamchef Fred Vasseur

Alfa Romeo-Teamchef Fred Vasseur

Alfa Romeo-Teamchef Fred Vasseur weiss aus eigener Erfahrung, wie hart das Mittelfeld umkämpft ist. Dennoch blickt der Franzose zuversichtlich auf die restliche Saison und auch das nächste Jahr.

Nach zwei Dritteln der Saison belegt das Alfa Romeo Racing Team den achten Platz in der Team-Wertung. Auf die siebtplatzierte Racing Point-Mannschaft fehlen ganze zwölf WM-Punkte. Dennoch glaubt Teamchef Fred Vasseur, dass sein Rennstall aus Hinwil noch weiter nach vorne kommen kann. Schliesslich stehen noch sieben Rennwochenenden auf dem Programm.

Ausserdem konnte die Schweizer Truppe im Vergleich zum Vorjahr zulegen, wie der Franzose stolz berichtet.«Im vergangenen Jahr lagen wir bei der reinen Performance um 2,6 Prozent hinten, mittlerweile sind es nur noch 1,6 Prozent. Das ist ein ganzes Prozent, um das wir uns verbessern konnten. Das beweist, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben», erklärt er gegenüber «AutoHebdo».

«Das Mittelfeld ist in dieser Saison sehr hart umkämpft. Man kann in einem Rennen Fünfter werden und im nächsten nur noch Neunter. Wenn ich mir die letzten Rennen ansehe, dann spiegeln sie sicherlich, wo wir derzeit stehen» fügt Vasseur an. «Dass wir in den letzten sechs Rennen jeweils mit mindestens einem Auto ins Q3 gekommen sind, ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir uns gut anstellen.»

Deshalb verfolgt der Teamchef auch ehrgeizige Ziele. Obwohl Alfa Romeo mit 34 Punkten auf dem WM-Konto weit von McLaren (84 Punkte) und Renault (65 Punkte) entfernt ist, träumt er von einem Fight auf Augenhöhe mit dem Traditionsrennstall und dem Werksteam gegen Saisonende. «Mit ihnen und mit Renault», bestätigt er auf die entsprechende Frage. Und er betont: «Im nächsten Jahr werden wir auf das diesjährige Auto aufbauen. Wenn wir 2019 stark abschliessen, dann sind wir auf dem besten Weg, eine grossartige Saison im nächsten Jahr zu erleben.»

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