MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Hülkenberg (Racing Point): Drei Tage Simulator

Von Mathias Brunner
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

​Noch ist es von Racing Point nicht bestätigt, aber Vieles deutet darauf hin, dass Nico Hülkenberg am zweiten Silverstone-GP-Wochenende erneut für Sergio Pérez einsteigen darf – nach drei Tagen im Simulator.

Glück und Leid liegen in der Formel 1 sehr eng beisammen. Das Leid von Sergio Pérez (der Mexikaner hatte sich mit dem Coronavirus infiziert) war das Glück von Nico Hülkenberg. Auf diese Weise kam der letztjährige Renault-Pilot in Silverstone zum Einsatz bei Racing Point, aber der Le-Mans-Sieger von 2015 konnte das Rennen nicht aufnehmen: Ein Bolzen am Kupplungsgehäuse hatte sich gelöst und verklemmt, daher liess sich der Mercedes-Motor von Hülki nicht anwerfen.

«Es ist etwas verrückt, nicht wahr?» meinte der Emmericher zu diesem Pech. «Das passt zu den verrückten Tagen, die ich zuletzt erlebt habe. Aber natürlich ist es eine grosse Enttäuschung für mich und das Team. Sie haben alles probiert, aber es ging einfach nicht.»

Racing Point-Teamchef Otmar Szafnauer überlässt nichts dem Zufall. Sollte für Pérez eine Quarantäne von zehn Tagen gelten oder der Mexikaner bei neuen Coronatests durchfallen, steht Hülkenberg bereit. Er hat die vergangenen Tage intensiv trainiert, um seinen Nacken zu stärken; dazu sass er von Montag bis Mittwoch im Rennsimulator.

Noch hat das Team nicht bestätigt, dass Nico Hülkenberg ein weiteres Mal zum Einsatz kommt.

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