Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Didi Mateschitz (Red Bull): «Vettel hat kein Problem»

Von Mathias Brunner
Didi Mateschitz mit Sebastian Vettel

Didi Mateschitz mit Sebastian Vettel

Die Dominanz von Red Bull Racing, Sebastian Vettel und Renault ist nach verpatzten Wintertests zu Ende. «Mr. Red Bull» Didi Mateschitz spürt zwei Herzen in seiner Brust.

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat immer gewarnt: «Erfreut euch an unseren tollen Leistungen, so lange die Siegesserie anhält. Ich weiss, wie schnell so etwas vorbei sein kann.» Damit hat sich der Heppenheimer als guter Prophet erwiesen: Gemessen an der missglückten Saisonvorbereitung ist nicht davon auszugehen, dass wir so bald mit Vettel-Siegen rechnen sollten. Aber was sagt «Mr. Red Bull» Didi Mateschitz dazu?

«Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Als Formel-1-Fan freue ich mich, dass es offensichtlich wieder spannender wird und unsere Dominanz vielleicht zu Ende ist», hält der österreichische Unternehmer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa fest. «Natürlich hätten wir im Winter gerne mehr Kilometer zurückgelegt. Aber auch Probleme haben ihren Reiz. Die Bewältigung dieser Hürden, das ist kein unspannender Prozess, zumal wir glauben, dass das Auto selbst viel Potenzial hat und seine Leistungsfähigkeit beweisen wird.»

Für Vettel ist das eine neue Situation: Er wird in Australien ins Rennen gehen und wissen, dass er in aller Wahrscheinlichkeit nichts mit der Entscheidung um den Sieg zu tun haben wird. Aber sein Chef Didi Mateschitz glaubt nicht, dass der vierfache Champion deswegen ein Problem haben wird.

«Sebastian hatte in viereinhalb seiner bisherigen fünf Jahre bei Red Bull Racing ein absolutes Siegerauto. Ich glaube nicht, dass er Schwierigkeiten damit haben wird, mit der jetzigen Situation klarzukommen. Wir empfinden zudem die derzeitige Lage gar nicht als so schwerwiegend. Wir versuchen dem Team, aber auch unserem Partner Renault alles zur Verfügung zu stellen, was es in unserem Umfeld an Know-how gibt und von dem wir glauben, dass es hilfreich sein könnte.»

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