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Von Vanessa Georgoulas
Brasilien-GP: Toro Rosso-Rookie Daniil Kvyat im Duell mit Williams-Altmeister Felipe Massa

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Beim Brasilien-GP schafften es Daniil Kvyat und Jean-Eric Vergne nicht in die Top-Ten. Der Russe, der Franzose und Teamchef Franz Tost erklären, warum beide Toro Rosso ausserhalb der Punkteränge ins Ziel kamen.

Das zweitletzte Saisonrennen wurde für die Scuderia Toro Rosso zur Enttäuschung. Weder Daniil Kvyat noch Jean-Eric Vergne konnten den Brasilien-GP auf einem Punkterang beenden. Kvyat, der sich mit dem enttäuschenden elften Platz begnügen musste, erklärte: «Das war ein hartes Rennen, und mehr als Rang 11 war heute von Startplatz 17 aus auch nicht möglich. Ich habe mein Bestes gegeben, aber leider waren die Autos mit Mercedes-Power auf den Geraden sehr viel schneller als wir, deshalb war da nichts zu machen. Ich habe alles versucht, um die zehnte Position zurück zu erobern, aber ich war einfach nicht schnell genug. Das Team und ich haben das Maximum gegeben und ich hoffe, dass sich unsere Bemühungen beim letzten Rennen in Abu Dhabi auszahlen werden.»

Kvyats Teamkollege musste sich mit dem 13. Rang zufrieden geben. Vergne gestand nach dem Rennen unumwunden: «Das war heute ein bisschen schmerzhaft. Ich habe den grössten Teil des Rennens hinter Pérez verbracht. Ich war sehr viel langsamer als er, selbst mit offenem Heckflügel kam ich nicht an ihm vorbei. Ich habe sehr viel Zeit verloren und dann war das Rennen sozusagen gelaufen. Heute lagen einfach keine Punkte drin. Das war ein hartes Rennwochenende, aber ich habe es schon abgehakt. Nun müssen wir uns auf das letzte Rennen in Abu Dhabi konzentrieren, das sehr wichtig wird.»

Teamchef Franz Tost ergänzte: «Unser Wochenende wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Daniil musste eine Strafversetzung um sieben Startplätze absitzen, weil er in Austin den siebten Verbrennungsmotor eingesetzt hat. Jean-Eric konnte sich nicht richtig auf das Rennen vorbereiten, weil im zweiten Training ein Problem auftauchte. Deshalb blieben wir auch unter unseren Erwartungen. Trotzdem konnte Daniil sich auf den elften Platz vorkämpfen und so den Punkterängen nahe kommen. Jean-Eric steckte im Verkehr fest und kam auf den langen Geraden nicht vorbei. Wir wussten, dass es hier in Sao Paulo schwierig werden würde, WM-Punkte zu holen. Wir werden nun alles daran setzen, dieses Ziel beim letzten Rennen in Abu Dhabi zu erreichen.»

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