MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kimi Räikkönen: Sebastian Vettel bester Teamgefährte

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel

Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel

Nach dem neuen Ferrari-Vertrag für den 20fachen GP-Sieger Kimi Räikkönen (35) streute der Finne Rosen: «Sebastian Vettel ist der beste Stallgefährte, den ich je hatte.»

Wie elementar war dabei Hilfe von Sebastian Vettel, was den neuen Ferrari-Vertrag von Kimi Räikkönen angeht? Kimi bleibt vage: «Es ist kein Geheimnis, dass wir uns gut verstehen, aber ich habe nicht gelesen, was alles so geschrieben wird. Wir gehen sehr offen miteinander um, wir versuchen aber auch, den anderen zu schlagen.»

Gegenüber der finnischen Nachrichtenagentur STT-Lehtikuva hat Kimi vor seiner Reise Richtung Spa-Francorchamps festgehalten: «Sebastian ist ohne jeden Zweifel der beste Stallgefährte, den ich in der Formel 1 je hatte. Er hat einen Wechsel zum Besseren gebracht. Die ganze Kommunikation ist besser, die Vergleiche sind einfacher. Er bringt dem Team sehr viel.»

Das sind brisante Aussagen, denn zwischen den Zeilen lässt sich durchaus erkennen, dass dies zuvor mit Fernando Alonso nicht so gewesen ist.

Kann Kimi mit dem neuen Vertrag nun ohne Druck seinen fünften Sieg in Belgien jagen? Der 221fache GP-Teilnehmer zuckt mit den Achseln: «Das ändert an meiner Aufgabe nichts. Eine Vertragsunterschrift verändert nicht die Art und Weise, wie du an ein Wochenende herangehst.»

Nachdem klar war, dass Ferrari die Option auf Räikkönen einlöst, hatte der Finne mitgeteilt: «Hier ein weiteres Jahr fahren zu können, das bedeutet – mein Traum geht weiter. Die Scuderia ist meine Familie, und ich habe mehrfach betont, dass ich hier meine Formel-1-Karriere beenden möchte. Ich bin hingebungsvoller denn je und möchte mich bei jenen bedanken, die an mich glauben. Danke auch an all meine Ferrari-Fans, die mich immer unterstützt haben.»

Was will Kimi 2016 erreichen? Kimi meint: «Es ist jedes Jahr das Gleiche: wir wollen so gut als möglich sein und hoffentlich ein Wörtchen um den Titel mitreden. Alles läuft derzeit so gut, dass ich glaube – wir können dieses Ziel erreichen. Ich selber bin natürlich happy, dass ich weiter hier fahren kann und will nun eine gute zweite Saisonhälfte zeigen. Ich hatte gute Jahre mit Ferrari, ich hatte schwierige Jahre. Klar hast du mehr Spass, wenn es gut läuft, aber insgesamt bin ich sehr glücklich, bei Ferrari zu bleiben. Ich spüre, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen und für die Zukunft etwas Tolles aufbauen. Was ich selber mir davon verspreche? Ich will mehr Rennen gewinnen!»

Der letzte Sieg von Kimi geht auf März 2013 zurück, in Australien, als Lotus-Fahrer.

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