MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Von Hammerstein als IDM-Mechaniker bei Albrecht

Von Esther Babel
Mattias von Hammerstein (li.) gibt bei Mark Albrecht den Mechaniker

Mattias von Hammerstein (li.) gibt bei Mark Albrecht den Mechaniker

Selber fährt Mattias von Hammerstein nicht mehr in der IDM. Dafür schraubt er jetzt und zwar bei Superstock-Pilot Mark Albrecht. Auf dem Lausitzring gab es Wiedersehen mit der ehemaligen Konkurrenz.

Das Team um IDM Superstock-Pilot Mark Albrecht ist überschaubar. Während sich bei anderen Teams vom Reifenmann bis zum Fahrwerkstechniker die Mitarbeiter stapeln, war bei Albrecht auf de, Lausitzring der ehemalige IDM Superbike-Pilot Mattias von Hammerstein das Mädchen für alles.

Hammerstein zählte neben Dominic Lammert anfangs der 2000er-Jahre zu einem der grossen Talente und Nachwuchshoffnungen im Motorsport. Doch im Jahr 2008 war für von Hammerstein Schluss. Ein Jahr sass er danach auf keinem Motorrad mehr und widmete sich stattdessen ganz seinem Studium des Wirtschafts-Ingenieurwesen mit Maschinenbau.

Inzwischen ist die Lust auf Motorrad wieder zurückgekommen. «Ich fahre beim Deutschen Langstrecken-Cup mit», berichtet er. «Im Vorjahr habe ich einen jungen Fahrer im Yamaha R6 Dunlop Cup betreut und hier helfe ich jetzt Mark Albrecht. Ausserdem bin ich oft Instruktor beim Trainingsveranstalter Speer.»

«Ich vermisse nichts», versichert der heute 27-Jährige. «Ich habe mich damals für mein Studium entschieden. Klar war es damals schade, aber auf die Tour kann ich wenigstens mal Geld verdienen.» Das Studium an der Uni Darmstadt steht kurz vor dem Abschluss und dann soll der Ernst des Lebens beginnen. «Aber bitte nicht so schnell», wünscht sich von Hammerstein. «Hier an der Rennstrecke ist es doch schöner.»

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