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Franco Morbidelli: «Musste viele Risiken eingehen»

Von Otto Zuber
Franco Morbidelli

Franco Morbidelli

Moto2-Weltmeister Franco Morbidelli verrät, was der wichtigste Erfolgsfaktor in seinem diesjährigen Titelkampf war. Und er beteuert: «Ich habe immer mein Bestes gegeben und keine grossen Berechnungen angestellt.»

Noch ist das letzte Moto2-Rennwochenende nicht bestritten, doch der Gesamtsieger bereits fest: Nachdem Tom Lüthi wegen seines gebrochenen linken Sprungbeins nicht am zweitletzten Saisonlauf in Sepang hatte teilnehmen können, durfte Franco Morbidelli die Titelkrone kampflos bejubeln. Der Kalex-Pilot aus dem Team Marc VDS konnte sein Glück trotzdem erst fassen, als er in Malaysia die Zielflagge sah.

Im Gespräch mit den Kollegen von MotoGP.com erklärt der 22-Jährige aus Rom: «Es war etwas eigenartig, die WM auf diese Art und Weise zu gewinnen, das war nicht gerade die aufregendste Variante einer Titelentscheidung. Trotzdem bin ich natürlich happy, und ich habe mich auch erst wie der Champion gefühlt, als ich die schwarz-weiss karierte Flagge fallen sah. Es fühlte sich grossartig an, denn damit habe ich mir einen Traum erfüllt.»

Dass er nun zur illustren Gruppe der italienischen Motorrad-Weltmeister gehört, die auch sein Förderer Valentino Rossi zählt, freut den achtfachen GP-Sieger ganz besonders: «Es fühlt sich super an, denn das bleibt für ein ganzes Leben. Das freut mich am meisten daran, wenn ich aufhöre, kann ich sagen, dass ich einen Titel gewonnen habe.»

Als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren sieht Morbidelli seine Risikobereitschaft an. «Ich denke, ich habe viele Risiken hinnehmen müssen, und das sehr oft. Zu Saisonbeginn war es noch einfacher, doch mit jedem Rennen wurde es schwierig, als Erster ins Ziel zu kommen. Ich habe aber immer mein Bestes gegeben und keine grossen Berechnungen angestellt. Ich denke, das war einer der Schlüsselfaktoren für den Titelgewinn.»

Und Morbidelli beteuert, dass es in der Saison keinen entscheidenden Wendepunkt gab: «Ich habe einfach wie immer versucht, mich jedes Mal wieder weiter zu verbessern. Dadurch waren wir dann in der Lage, jedes Rennwochenende an der Spitze mitzukämpfen. Dieses Niveau haben wir gegen Mitte der letzten Saison erreicht, und zu unserem Glück konnten wir es auch in diesem Jahr halten.»

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