MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Eugene Laverty: «Hatte Glück bei Bradl-Kollision»

Von Sharleena Wirsing
Stefan Bradl kam beim Großbritannien-GP zu Sturz, nachdem er mit Eugene Laverty aneinandergeraten war und ärgerte sich über den Nordiren. Laverty sah die Schuld nicht bei sich.

Nach einer Berührung mit Eugene Laverty in der zweiten Runde nach dem Neustart stürzte Stefan Bradl in Kurve 2 schwer. Der Deutsche ärgerte sich nach dem Zwischenfall in Silverstone: «Ich habe gebremst, aber er hat mir null Platz gelassen, deshalb sind wir kollidiert. Ich kann von Glück reden, dass ich unverletzt geblieben bin.» Laverty konnte das Rennen als Letzter fortsetzen und sicherte am Ende noch den zwölften Platz.

Der Ducati-Pilot aus dem Aspar-Team berichtete: «Beim ersten Start arbeitete die Kupplung sehr gut, ich war in Kurve 1 Fünfter und überholte dann Pedrosa und Crutchlow. Ich war Dritter. Als ich dann auch Rossi schnappte, dachte ich mir: ‹Das läuft wirklich gut.› Eine Kurve später wurde die rote Flagge gezeigt. Leider begann alles noch einmal von vorne», klagte der enttäuschte Nordire.

Das MotoGP-Rennen wurde für 19 Runden neu gestartet. «Beim zweiten Start arbeitete die Kupplung nicht wie zuvor, in der ersten Kurve wurde ich dann von ein paar Jungs, Iannone eingeschlossen, berührt. Auch mit Lorenzo geriet ich aneinander. Ich fiel zurück. Dann kollidierte Bradl mit mir, als er stürzte. Ich hatte Glück, dass ich nicht auch zu Sturz kam. Doch der hintere Teil meiner Maschine wurde dabei beschädigt, mein Rennen war gelaufen. Ich musste mit meiner Hand das Schutzblech herausziehen, was mit der Kette und dem Rad in Bewegung keine schöne Sache ist. Danach war es hart, aber ich konnte weitermachen und Punkte holen.»

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