MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sandro Cortese: Deutsche Sponsoren bleiben ihm treu

Von Ivo Schützbach
Heute Montag war Sandro Cortese (Kallio Yamaha) zur Vertragsunterzeichnung bei Schmiermittelhersteller Liqui Moly. Die Ulmer Firma wird erstmals prominent in der Supersport-WM werben.

«Ich bin froh und stolz, dass mich Liqui Moly weiterhin unterstützen, sie werden auch relativ groß auf dem Motorrad, dem Lederanzug und der Kappe vertreten sein», erzählte Sandro Cortese, der 2018 für das finnische Team Kallio Yamaha die Supersport-WM bestreiten wird. «Intact Batterien, Kuhn Hallenbau und Kränzle Hochdruckreiniger sind auch dabei. Das sind alles persönliche Sponsoren, die mich über Jahre unterstützt haben. Sie sind im Projekt Sandro auch weiter dabei und ein wichtiger Bestandteil für das Budget 2018, da bin ich echt dankbar. Sie glauben fest an mich, Dainese und Shoei auch.»

Die Firma Liqui Moly wurde 1957 im schwäbischen Ulm gegründet, 2017 beschäftigte der Schmiermittelhersteller fast 800 Mitarbeiter und machte knapp 500 Millionen Euro Umsatz. Seit dem Jahreswechsel 2018 gehört Liqui Moly zur Würth-Gruppe aus Künzelsau, mit 12,7 Milliarden Umsatz und 74.500 Mitarbeitern ein Industrieriese.

Im Motorrad-Rennsport wurde Liqui Moly auf WM-Niveau durch sein Moto2-Engagement im GP-Team Dynavolt Intact bekannt. Seit 2015 ist Liqui Moly auch offizieller Öllieferant der WM-Klassen Moto2 und Moto3.

Im Superbike-WM-Paddock wird Liqui Moly erstmals als Sponsor auftreten.

«Ich muss dem Chef Ernst Prost und Marketingchef Peter Baumann danken», hielt Cortese fest. «Sie wollen mich weiterhin in meiner Rennkarriere begleiten und ihre Marke auch in dieser Kategorie promoten. Liqui Moly ist jetzt auch in Finnland relativ groß, was sich positiv auswirkt. Liqui Moly Finnland ist richtig glücklich, dass dieses Sponsoring entstanden ist. Das ist ein guter Markt für sie.»

Bringen dir Podestplätze in der weniger bekannten Supersport-WM mehr als zehnte oder zwölfte Plätze in der Moto2-WM, fragte SPEEDWEEK.com beim Schwaben nach. «Ich hatte in der Moto2-Klasse eine schwierige Zeit», überlegte Cortese. «Jeder hat immer alles gegeben, aber es hat nicht zum Erfolg gereicht. Mal sehen, wie es in der Supersport-Klasse läuft. Ich bin top vorbereitet, topfit und habe ein Topteam. Und ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft um Podestplätze mitfahren werden. Es macht für jeden Fahrer mehr Spaß, wenn man um Siege kämpfen kann, als Elfter oder Zwölfter zu werden.»

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