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Christian Horner: Newey-Comeback und Rosberg-Kritik

Von Andreas Reiners
Der RB13 in Barcelona

Der RB13 in Barcelona

Im Hinblick auf die neue Saison in der Formel 1 hat Red Bull Racing wieder ein starkes Ass im Ärmel: Technikguru Adrian Newey. Er hat seine Magie wieder.

Hat Red Bull Racing den Rückstand auf Mercedes verkürzt und kann 2017 ein ernsthafter Herausforderer des bisherigen Dominators werden? Die Beteiligten stapeln traditionell tief, in einer Woche beim Saisonauftakt wird es aber einen ersten Hinweis darauf geben, zu was das einstige Weltmeister-Team in der Lage ist.

Für Marc Surer, den Schweizer Formel-1-Experten der deutschen Sky, steht fest: «Der Wagen von Red Bull Racing ist überraschend schlicht. Möglicherweise deutet das daraufhin, dass man bei RBR auf ein Auto setzt, mit dem ein Pilot dichtauf folgen kann. Sie scheinen zu wissen, dass sie mit dem Renault-Motor in Sachen Motorleistung von Mercedes noch nicht mithalten können. Andererseits kann es aber auch sein, dass Chefdesigner Adrian Newey in Melbourne ein geniales Update präsentieren wird.»

Teamchef Christian Horner weiß eines schon jetzt definitiv: Technikguru Newey ist zurück. Und wie. «Adrian hat seine Magie wieder», sagte Horner «Formula1.com». Der erfolgreichste Rennwagendesigner der letzten zwanzig Jahre widmet sich zwei Projekten, neben der Königsklasse und dem RB13 auch dem Sportwagen von Aston Martin.

Newey verfüge aber über ein großartiges Team und es leiste hervorragende Arbeit, so Horner: «Adrian trägt seinen Teil bei. Es ist großartig, ihn wieder so enthusiastisch zu erleben.»

Es sei allerdings auch klar, dass die Regeländerungen so groß nicht seien. «Es gab Zeiten mit viel größeren Veränderungen. Und eines ist klar: Gute Teams können sich sowieso schnell anpassen,», sagte Horner. Für ihn ist Mercedes «der totale Favorit. Sie haben 50 Rennen in den vergangenen drei Jahren gewonnen, wir fünf und Ferrari drei. Muss ich mehr sagen?».

Einen Seitenhieb in Richtung Nico Rosberg konnte sich Horner nicht verkneifen. «Es ist eine Schande, dass der Champion sich entschieden hat, seinen Titel nicht zu verteidigen. Das ist ein ungewöhnliches Szenario für einen Kerl, der immer noch jung ist. Man könnte argumentieren, dass dies ein bisschen resignierend ist, aber man muss seine Entscheidung respektieren», sagte Horner und verwies auf Ex-Champions in der Startaufstellung wie Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Fernando Alonso. «Hoffentlich haben wir aber am Ende einen ganz neuen Weltmeister – und hoffentlich ist es einer von uns!»

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