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Daniel Ricciardo (Red Bull/4.): «Randsteine sinnvoll»

Von Mathias Brunner
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

​Viele Fahrer schimpfen über die Randsteine auf dem Red Bull Ring – weil ihre Autos lädiert wurden. Daniel Ricciardo: «Mein Auto wurde auch beschädigt. Aber ich halte diese Randsteine dennoch für sinnvoll.»

Grosse Diskussion nach den ersten beiden Freitagtrainings auf dem Red Bull Ring: Sind die Randsteine auf der österreichischen Piste Rennwagen-Killer? Viele Fahrer schimpfen über die Kerbs auf dem Red Bull Ring, weil ihre Autos lädiert wurden – Karbonteile flogen, Flügel knickten ein, Nasen wurden gebrochen, Spurstangen gaben nach. Aber es gibt nicht nur kritische Stimmen.

Daniel Ricciardo gibt zu bedenken: «Ich selber habe am Morgen auf einem Randstein einen Frontflügel beschädigt. Dennoch behaupte ich: Die Randsteine sind sinnvoll. Wir fahren auf zahlreichen neuen Kursen, die nicht von Mauern oder Leitschienen gesäumt werden wie Montreal oder Monaco. Auf den neuen Rennstrecken werden die Pistengrenzen einfach zu liberal ausgelegt. Ich halte solche Randsteine wie auf dem Red Bull Ring für keine üble Alternative.»

«Fürs Qualifying wird es prickelnd, denn noch ist nicht klar, wo die Reise in Sachen Reifenwahl hingeht. Auf dem superweichen Reifen ist mir eine bessere Rundenzeit gelungen als mit dem ultraweichen. Lewis Hamilton war sogar Schnellster auf dem weichen Pirelli. Ich finde es verblüffend, dass die Zeiten mit den drei verschiedenen Mischungen so nahe beisammen liegen. Am Morgen habe ich mich auf den weichen Walzen wohler gefühlt als mit den ultraweichen.»

Der siebenfache GP-Sieger weiter: «Wir haben in Sachen Abstimmung ein paar Dinge versucht, der Wagen lag am Morgen besser. Wir müssen einen guten Kompromiss finden aus Lösungen, die sich im ersten Training bewährt haben, und Einstellungen, die am Nachmittag vielversprechend waren. So oder so wird das aufgrund der kurzen Runde eine enge Kiste.»

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