MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Hülkenberg: «Suzuka hat alles, was ein Fahrer will»

Von Vanessa Georgoulas
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Die Formel 1 macht in dieser Woche Halt in Japan. Mit dem Suzuka Circuit wartet ein ganz besonderer Leckerbissen auf die Fahrer, wie Nico Hülkenberg erklärt. Der Deutsche betont: «Einige Passagen erfordern viel Mut.»

Beim 16. Formel-1-Kräftemessen des Jahres in Russland war Nico Hülkenberg lange auf Position 7 unterwegs. Am Ende musste sich der Renault-Routinier allerdings mit dem zwölften Rang begnügen. Der Deutsche muss sich allerdings nicht lange gedulden, bis er eine weitere Chance bekommt, WM-Punkte zu sammeln, denn nur sieben Tage nach der Hatz von Sotschi steht der Japan-GP auf dem populären Rundkurs von Suzuka auf dem Programm.

Die Vorfreude ist gross, wie Hülkenberg vor dem Start des Wochenendes erklärt. «Diese Strecke ist für uns Piloten gemacht, denn sie hat alles, was ein Fahrer will», schwärmt der 31-Jährige. «Es ist eine unglaubliche Strecke, gerade mit der neuesten Generation von Formel-1-Fahrzeugen ist der Fahrspass unglaublich. Dieser Kurs gehört auf jeden Fall zu den besten Pisten der Welt.»

«Die Streckenführung ist fliessend und umfasst einige coole Kurvenkombinationen. Auch die Höhenunterschiede sorgen für Fahrspass, aber auch für eine grosse körperliche Herausforderung. Wir Fahrer müssen speziell im Kopf- und Nackenbereich hohen g-Kräften trotzen. Ausserdem gibt es einige Passagen, die viel Mut erfordern und in denen wir sehr aggressiv vorgehen müssen. Aber genau das macht den Fahrspass aus.»

Sein Teamkollege Carlos Sainz, der in Sotschi nach einem unliebsamen Kontakt mit einem Gegner mit Rang 17 Vorlieb nehmen musste, stimmt ihm zu: «Das ist eine echte Fahrer-Piste, die viel Spass macht und auf der unser ganzes Können gefragt ist. Der erste Sektor ist eine echte körperliche Herausforderung – speziell mit den aktuellen Autos. Die Degner-Kurven sind echt knifflig. Wer da nicht aufpasst, landet schnell im Kies. Auch die lange Spoon-Kurve ist eine Schlüsselpassage, da nach ihr die berühmt-berüchtigte 130R-Kurve folgt, in denen wir mit Vollgas unterwegs sind.»

Renault-Sport-Chef Cyril Abiteboul bleibt im Gegensatz zu seinen Schützlingen ziemlich nüchtern und verweist mit Blick auf das anstehende Kräftemessen auf das Jahresziel der Franzosen: «Uns bleiben noch fünf Rennen in diesem Jahr, in dem wir unser Ziel, den vierten Platz in der Team-Wertung, erreichen wollen. Wir haben diese Position seit Spanien verteidigen können und wollen das nun bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi weiterziehen. Wir haben in der ersten Saisonhälfte ein hohes Niveau erreicht, das wir nun bis zum Schluss in jedem Rennen halten wollen.»

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