MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Valentino Rossi über Iannone: «Habe gutes Verhältnis»

Von Günther Wiesinger
Movistar-Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi und Andrea Iannone sind auf der Rennstrecke oft unbarmherzige Gegner. Aber Rossi beteuert, ihre Freundschaft habe darunter nicht gelitten.

Valentino Rossi (38) ist in den letzten Jahren auf den Rennstrecken dieser Welt schon mehrfach mit Andrea Iannone aneinander geraten, zuletzt am 22. Oktober beim Phillip Island-GP in Australien.

Rossi hat den Landsmann manchmal schon stark kritisiert, aber ihre Freundschaft hat darunter nicht wirklich gelitten.

«Nein, nein, wir haben ein gutes Verhältnis», beteuerte Rossi in Sepang, mit einem Lächeln im Gesicht. «Ich verstehe die Art und Weise und den Stil, wie Andrea Rennen fährt. Ich habe schon ein paar großartige Gefechte mit Iannone erlebt, in Phillip Island 2015, in Sepang und Valencia 2016. So ist es... Was ich vor zwei Wochen nach dem Rennen in Australien kritisiert habe, da ging es nicht nur um Iannone, als ich über die aggressiver gewordene Fahrweise der Gegner gesprochen habe. Ich kämpfte ja auch viel gegen Zarco und Márquez. Aber Iannone hat das Überholmanöver in der Haarnadel gemacht, ausgerechnet in dem Moment, als ich in Phillip Island hinter Márquez lag. Von diesem Moment an habe ich jede Chance verloren, um den Sieg in Australien zu fighten. Das lässt sich nicht ändern...»

Die harten Kämpfte in Australien haben Rossi an den Beginn seiner Laufbahn in der Königsklasse erinnert, an die 500-ccm-Jahre. «Der Stil der Fights in Australien war ähnlich wie früher mit den kleineren Bikes. Aber ich will da nicht die 250er-Klasse ansprechen, eher das Jahr 2000 und besonders das Jahr 2001 mit den 500-ccm-Maschinen, damals waren acht oder neun Bikes in der Spitzengruppe, mit Haga, Barros, Biaggi, Capirossi. Die 1000-ccm-Maschinen sind größer, deshalb spielen sich die Rennen heute meist anders ab.»

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