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Champion Marc Márquez: «Das ist noch zu weit weg»

Von Otto Zuber
Marc Márquez: «Wir versuchen den Kids so viel wie möglich beizubringen»

Marc Márquez: «Wir versuchen den Kids so viel wie möglich beizubringen»

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez denkt noch nicht über seine Zukunft nach der MotoGP-Karriere nach. Der Honda-Werkspilot winkt ab: «Ich bin erst 24 Jahre alt und liebe es, ein Rennfahrer zu sein.»

Ihre Teilnahme am Flattrack-Indoor-Event Superprestigio haben die beiden Márquez-Brüder abgesagt, dafür geben Marc und Alex auf den Motocross-Bikes Gas: Im Rahmen der dritten Ausgabe des «Allianz Junior Motor Camp» trainieren die GP-Stars zusammen mit 17 Jungen und 3 Mädchen auf der Offroad-Strecke Rufea Circuit in Lleida.

Die Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren werden von den WM-Profis auf und neben der Strecke unterstützt, wie MotoGP-Champion Marc Márquez in einem Video auf MotoGP.com beteuert. «Wir versuchen den Kids so viel wie möglich beizubringen, um sie bei ihrer Entwicklung als Mensch und Fahrer zu unterstützen.» Und der Honda-Werkspilot schwärmt: «Es ist überwältigend, mit ihnen auf die Strecke zu gehen, denn die Kinder haben eine ganz besondere Leidenschaft, die man als Erwachsener manchmal vergisst.»

Da liegt die Frage nahe, ob sich der GP-Star eine zweite Karriere als Nachwuchscoach vorstellen könnte. Doch der Spanier stellt klar: «Coach oder Lehrer? Darüber denke ich noch nicht nach. Och helfe den Leuten, die ich mag, sehr gerne, etwa meinem Bruder oder diesen Kindern. Aber letztlich bin ich ein Rennfahrer und das liebe ich auch. Ich bin auch erst 24 Jahre alt, deshalb denke ich noch nicht darüber nach. Das ist einfach noch zu weit weg.»

Der sechsfache Weltmeister nutzt die Gelegenheit, um noch einmal auf seine eigene Saison zurückzublicken. «Das war ein richtig hartes Jahr, da das Niveau so hoch war. Es war sehr schwierig, in der ersten Saisonhälfte das richtige Feeling für das Bike zu finden und ich hatte wenig Spass. Doch dann habe ich meine Einstellung geändert und wir haben eine wirklich starke zweite Saisonhälfte erlebt», fasst er zusammen.

Bruder Alex nutzt die Arbeit mit den Nachwuchshoffnungen, um abzuschalten. «Es macht irre Spass, den Kindern zuzuschauen, sie sind so unbekümmert und gleichzeitig leidenschaftlich», schwärmt er, und freut sich: «Hier vergisst du die Saison und bist vollkommen frei. Es ist eine gute Gelegenheit, den Kopf frei zu kriegen und alles wieder auf Null zu stellen.»

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