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Marc Marquez: Wann übt er mit der Motocross-Ducati?

Von Johannes Orasche
MotoGP-Ass und Ducati-Werksfahrer Marc Marquez ging nach seinem Patzer beim US-Grand-Prix zurück in der Heimat wieder auf die Motocross-Piste – und saß dabei aber immer noch nicht auf der neuen Ducati Desmo450 MX.

Marc und sein jüngerer Bruder Alex Marquez absolvieren wie etliche MotoGP-Kollegen in der Freizeit auch gerne Trainingssessions mit dem Motocross-Bike. Die beiden Spanier spulen ihre Offroad-Einheiten seit vielen Jahren immer auf Wettbewerbsmodellen aus dem Honda-Werk ab, obwohl sie in der MotoGP-WM längst auf Ducati-Prototypen sitzen.

Auch diese Woche tobten sich die Spitzenreiter der MotoGP-Rangliste auf dem Areal der Strecke «The Bunker» in der Nähe von Madrid aus – beide waren auf einer eigens im Marquez-Design folierten Honda CRF450R unterwegs. Dabei wäre die Gelegenheit nun mehr als passend gewesen: Marquez-Arbeitgeber Ducati hatte quasi zeitgleich die neue 450er-Motocross-Maschine in der Production-Version offiziell präsentiert. Für das Werk aus Borgo Panigale ein Meilenstein in jeder Hinsicht.

Das erste reinrassige Motocross-Motorrad des für seine Straßenrenner weltberühmten Herstellers wird in der käuflichen Version ab Juni bei den Ducati-Vertragshändlern erhältlich sein. Für die Marquez-Brüder sollte der Einzylindern ebenfalls verfügbar sein. Die Prototypen-Version der Desmo450 MX wird 2025 erstmals permanent in der MXGP-WM eingesetzt und am nächsten Wochenende von Italiens Cross-Ikone Antonio «Tony» Cairoli (39) beim Grand Prix in Arco di Trento gefahren.

Übrigens: Marc und Alex Marquez haben die freien Tage nach dem Austin-Wochenende zuletzt unter der Woche auch für einen Abstecher zum spanischen Cup-Schlager-Duell zwischen Atletico Madrid und dem FC Barcelona in der Hauptstadt genutzt. Die Freundin von WM-Spitzenreiter Alex Marquez ist noch dazu im Marketing-Stab von Atletico tätig – die Brüder sind dagegen dem Barca-Lager zuzuordnen.

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