MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pech für Stefan Bradl (Honda): Kapitaler Motorschaden

Von Ivo Schützbach
Bis zum Start des ersten Superbike-Rennens in Aragón hat das Team Red Bull Honda 90 Minuten Zeit, um für Stefan Bradl ein neues Motorrad vorzubereiten. In der Superpole verendete der Motor seiner Fireblade.

Über den Umweg Superpole 1 qualifizierten sich beide Red-Bull-Honda-Piloten Stefan Bradl und Nicky Hayden für Superpole 2. Auf Rennreifen lag der Bayer auf Rang 6, bei seinem ersten Outing mit dem neuen Qualifyer geschah das Unglück.

«Ich kam die Gegengerade runter und versuchte mich auf die zweite fliegende Runde vorzubereiten», schilderte Bradl SPEEDWEEK.com. «Eingangs der Zielkurve merkte ich schon, dass das Motorrad zu vibrieren begann. Ich dachte erst, dass das der Reifen sei. Ich beschleunigte ganz normal aus der Kurve, dritter Gang, das Motorrad aufgerichtet, da zog das Bike schon nicht mehr gescheit. Ich schaltete in den vierten Gang, dann hat es mir den Motor um die Ohren gehauen – aber heftig. Das konnte man im Fernseher eh sehen.»

Weil Yamaha-Werksfahrer Alex Lowes wegen technischer Probleme nicht antrat, wird Bradl das erste Rennen am Samstag um 13 Uhr von Startplatz 11 aus in Angriff nehmen. Hayden steht einen Platz vor ihm.

Weil der Motor in seiner Einsatzmaschine in der Kürze der Zeit nicht getauscht werden kann, bereitet das Team für den 27-Jährigen die Ersatzmaschine vor.

Laut Reglement ist nur ein Motorrad pro Fahrer erlaubt. In der Realität hat aber jedes Team für seine Fahrer eine fast komplette Ersatzmaschine dastehen, die relativ schnell in Gang gebracht werden kann.

«Die Bikes sind gleich, das Set-up für Stefan ist bereits fertig», versicherte Pieter Breddels, der Technische Manager von Red Bull Honda. «Der Motor ist kaputt, wir müssen jetzt mit einem von Thailand weiterfahren.»

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