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Nico Hülkenberg: «Müssen uns an Monaco anpassen»

Von Otto Zuber
Nico Hülkenberg: «Die grösste Neuerung ist wohl, dass wir im Rennen länger pushen können»

Nico Hülkenberg: «Die grösste Neuerung ist wohl, dass wir im Rennen länger pushen können»

Renault-Pilot Nico Hülkenberg weiss, dass die Zeitenjagd in Monte Carlo in den neuen, grösseren Formel-1-Rennern noch anspruchsvoller als in der Vergangenheit wird. Dennoch macht er sich keine Sorgen.

Nico Hülkenberg startet mit viel Zuversicht ins nächste Formel-1-Rennen. Aus gutem Grund: Der Renault-Pilot schaffte es in den letzten drei Rennen zu den schnellsten Zehn zu gehören. Der Wahl-Monegasse mit deutschen Wurzeln kam in Bahrain als neunter ins Ziel, in Russland kreuzte er die Ziellinie auf Position 8 liegend und den Europa-Auftakt in Spanien beendete er als Sechster.

Das spülte dem Deutschen in den bisherigen fünf WM-Läufen bereits 14 Punkte aufs Konto – und brachte ihm vor dem Heimspiel in Monaco den elften WM-Rang ein. Geht es nach Nico, sollen im Fürstentum weitere Punkte folgen. Auch wenn die Herausforderung in den engen Strassenschluchten von Monte Carlo durch die neue Fahrzeug-Generation nicht einfacher wird.

«Natürlich müssen wir uns ab Morgen neu auf Monte Carlo einstellen«, räumt der 29-Jährige vor dem sechsten WM-Lauf ein, beeilt sich aber auch anzufügen: «Wir haben nun seit dem Saisonbeginn schon einige Zeit in den neuen Autos verbracht und uns alle schon ziemlich daran gewöhnt, das sollte also kein Problem sein.»

Und Nico verrät mit Blick auf die viel diskutierte physische Herausforderung der 2017er-Modelle: «Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass es sehr viel schwieriger wird, aber der Unterschied ist nicht so gross wie erwartet. Die grösste Neuerung ist wohl, dass wir im Rennen länger pushen können, weil die Reifen länger halten, aber abgesehen davon war es nicht viel anders als sonst. Die grossen physischen Prüfungen liegen mit Rennen wie Singapur aber noch vor uns.»

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