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Nico Hülkenberg (Renault): «Müssen überall nachlegen»

Von Otto Zuber
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Renault-Star Nico Hülkenberg darf mit dem Saisonauftakt zufrieden sein. Der ehrgeizige Deutsche will aber noch mehr. Und er weiss, dass ihn beim nächsten Kräftemessen eine knifflige Aufgabe erwartet.

Nico Hülkenberg kam im Albert Park von Melbourne auf jener Position ins Ziel, auf der er ins erste Saisonrennen gestartet war. Der Renault-Pilot sicherte sich beim WM-Auftakt den siebten Platz und damit seine ersten sechs WM-Punkte des Jahres. Rückblickend erklärt er: «Das war ein starkes Rennwochenende und ich war zufrieden mit unserem Renntempo.»

«Ich habe mich wohl gefühlt und es ist ein anständiges Ergebnis», fügt der Deutsche an, der die Schwächen seines Renault-Renners genau kennt. «Was uns fehlt? Von allem ein wenig: Motor, Aerodynamik, Fahrwerk», sprach er gleich nach dem ersten WM-Lauf bereits Klartext. Und auch mit Blick auf die nächste Herausforderung, die nächste Woche in der Wüste von Bahrain ansteht, betont er: «Wir müssen weiterhin hart arbeiten und sicherstellen, dass wir die Jungs um uns herum schlagen können.»

Hülkenberg, der bereits sieben Formel-1-GP auf dem Wüstenkurs bestritten hat, weiss genau, was ihn erwartet: «Es ist eine grossartige Anlage mitten in der Wüste. Die Strecke selbst ist sehr technisch, und gewisse Bedingungen machen das Ganze noch kniffliger, speziell der Wind ist immer ein Thema.»

«Der Sand ist ein weiteres Problem», weiss der 30-jährige Wahl-Monegasse. «Wenn es windig ist und er auf die Piste geweht wird, ändert sich das Grip-Level ständig.» Und als wäre das nicht schon schwierig genug, kommt auch noch die Tatsache hinzu, dass Qualifying und Rennen am Abend stattfinden, das erste und dritte Training jedoch am Nachmittag über die Bühne gehen.

Nico verrät: «Das sorgt dafür, dass das zweite Training entscheidend ist, denn dann sind die Bedingungen am ehesten mit jenen im Qualifying und Rennen zu vergleichen. Deshalb werden wir unser Hauptaugenmerk auch darauf legen.»

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