MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Formel-1-WM: Wie viele Teams braucht der GP-Zirkus?

Von Vanessa Georgoulas
Christian Horner, Mattia Binotto, Toto Wolff und Cyril Abiteboul

Christian Horner, Mattia Binotto, Toto Wolff und Cyril Abiteboul

Die Formel-1-Teamchefs sind sich einig: Wenn es um die ideale Anzahl an GP-Teams geht, dann kommt Qualität vor Quantität. Wichtig sei vor allem, wie viele Teams konkurrenzfähig sind, betonen sie.

Racing Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärte bereits im vergangenen Jahr, dass er lieber zehn sehr konkurrenzfähige WM-Teilnehmer in der Startaufstellung sehen würde als ein grösseres Feld, in dem einige Autos nicht mit dem Rest des Feldes mithalten können.

Das sehen auch seine Berufskollegen so. So erklärte etwa Renault-Teamchef Cyril Abiteboul in Melbourne: «Ich denke, wichtig ist vor allem, wie viele Teams konkurrenzfähig und somit in der Lage sind, wirklich einen Teil zur Show beizutragen, indem sie echte Siegchancen haben.»

«Aber wenn es ein Geschäftsmodell gibt, das zwölf Rennställen eine nachhaltige Formel-1-Existenz erlaubt, dann müsste man dieses natürlich genauer anschauen», fügte der Ingenieur aus Paris an – und sprach damit sowohl Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff als auch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und Ferrari-Teamprinzipal Mattia Binotto aus der Seele.

Wolff betonte: «Es ist wichtig, dass die Startaufstellung voll wirkt und die Zuschauer an der Rennstrecke viele Autos zu Gesicht bekommen. Aber ich denke, wir bewegen uns derzeit in dieser Hinsicht in einem vernünftigen Rahmen. Und es ist auch wichtiger, dass der Wert der Teams nicht sinkt, es muss eine limitierte Zahl bleiben, um die grössten Namen dazu zu bringen, mit bereits existierenden Teams einzusteigen. Für mich ist dies das Wichtigste.»

Binotto stimmte dem Wiener zu und erklärte: «Dazu gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.» Und Horner bestätigte: «Qualität kommt vor Quantität. Ich denke, die zehn aktuellen WM-Teilnehmer sind verhältnismässig gesund, vergleicht man sie mit den Vorjahren. Und keines der neueren Teams, die vor einigen Jahren hinzugekommen sind, ist noch in der Boxengasse vertreten.»

«Die Einstiegskosten sind in der Formel 1 auch sehr hoch», räumte der Brite ein, und stellte klar: «Ich denke, wir haben derzeit eine gute Balance in der Formel 1. Mir ist es lieber, wir kümmern uns um das, was wir schon haben und sorgen dafür, dass das ganze Feld leistungsmässig näher zusammenrückt, als dass wir wahllos Teilnehmer anlocken, um die Startaufstellung zu füllen.»

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