MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Red Bull: Daniel Ricciardo 6., Daniil Kvyat nur 11.

Von Mathias Brunner
Daniil Kvyat ausgangs La Source

Daniil Kvyat ausgangs La Source

Nach der tollen Darbietung von Red Bull Racing in Ungarn (Daniil Kvyat Zweiter, Daniel Ricciardo Dritter) sind die vierfachen Weltmeister in Belgien wieder in der Realität angekommen.

Der Australier Daniel Ricciardo ist nach Startplatz 6 und damit einem Platz in der dritten Startreihe nicht unzufrieden: «Gestern haben wir im freien Training besser ausgesehen als es in Wirklichkeit ist. Wir wussten, dass die Williams vorstossen würden. Aber wir liegen Rang 3 ziemlich nahe, damit kann ich gut leben.»

Ist dem dreifachen GP-Sieger ein wenig bange wegen des neuen Startprozederes morgen? «Nein. Sorgen würde ich mir machen, wenn ich wie die Ferrari- oder Williams-Fahrer immer gut losbrause. Dann hätte ich den Eindruck, ich könnte etwas von einem Vorteil einbüssen. Aber ich sass am Dienstag im Simulator, da klappte alles gut. Du musst als Fahrer einfach etwas mehr im Kopf behalten, aber vom reinen Start her ändert sich für mich jetzt nicht besonders viel. Aber ich erwarte, dass die Starts nicht bei allen gleich gut sein werden, da könnte schon etwas Unruhe reinbringen.»

Den Monza-Flügel hat Red Bull Racing zur Seite gestellt. Daniel: «Der Flügel bringt zwar 5 km/h mehr Speed auf den Geraden, das ist schön, aber mir ist lieber, ich habe ein Auto, das im mittleren Pistensektor schneller ist. Also habe ich auf jene Flügelversion umgestellt, die Daniil ausprobiert hat, also den Belgien-Flügel.»

Klar ist der Russe Daniil Kvyat von Startplatz 11 enttäuscht (er gewinnt einen Rang, weil Romain Grosjean aufgrund eines Getriebewechsels zurückweichen muss): «Gut, ich war am Morgen noch Siebter, aber uns war klar, dass mindestens die Williams nach vorne kommen würden. Gleichzeitig war uns klar, dass wir das Power-Defizit mit keinem Flügel der Welt kompensieren können, also werden wir es auch in Italien nicht leicht haben werden. Meine Runden heute waren nichts Besonderes – weder besonders gut noch besonder schlecht. Von mir aus dürfte es morgen regnen!»

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