MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Toto Wolff: «Unglaublicher Topspeed von Ferrari»

Von Vanessa Georgoulas
Toto Wolff freute sich über Hamiltons Pole und das spannende Qualifying in Austin

Toto Wolff freute sich über Hamiltons Pole und das spannende Qualifying in Austin

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff war nach dem Austin-Qualifying voll des Lobes für die rote Konkurrenz. Der Wiener weiss: «Wir haben am Start gegenüber Kimi Räikkönen einen Nachteil.»

Im Qualifying zum USA-GP in Austin setzte sich einmal mehr Mercedes-Star Lewis Hamilton gegen seinen Titelkontrahenten Sebastian Vettel durch. Der Ferrari-Star, der das Rennen wegen einer Strafe vom fünften Startplatz in Angriff nehmen muss, verpasste die Bestzeit allerdings nur ganz knapp. Am Ende entschieden 61 Tausendstel über Erfolg und Niederlage.

Sehr zur Freude von Toto Wolff. Der Mercedes-Motorsportdirektor schwärmte nach dem Abschlusstraining: «Das war ein richtig spannendes Qualifying, um solche Duelle sollte es im Sport gehen.» Und er beteuerte: «In den vergangenen Tagen haben alle Ferrari schlecht geredet und uns gelobt, aber wir wussten, dass diese Extreme nicht der Realität entsprachen.»

«Ferrari hatte bislang an diesem Wochenende einen unglaublichen Topspeed auf der Geraden und diesen haben sie in das Qualifying mitgenommen», erzählte der Wiener. «Entsprechend haben wir einen sehr harten Kampf erwartet. Genauso ist es dann auch gekommen. Zum Glück konnte Lewis das gewisse Extra mobilisieren und sich so die Pole sichern.»

Dass sich Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas auf Platz 3 hinter den beiden Rennern der Konkurrenz aus Maranello klassierte, trübt Wolffs Freude kein Bisschen. «Wir sind damit zufrieden, mit Lewis und Valtteri in den ersten beiden Reihen zu stehen», betont er, mahnt aber auch: «Wir haben am Start gegenüber Kimi Räikkönen einen Nachteil bei den Reifen. Deshalb brauchen wir eine gute erste Runde, um unsere Positionen zu halten.»

Und auch die Tatsache, dass sein Schützling im viertletzten Saisonlauf in Texas die WM-Krone erobern kann, macht den 46-Jährigen nicht nervös. «Im USA-GP geht es nicht um die Weltmeisterschaft, sondern vielmehr darum, das Potenzial unseres Pakets voll auszuschöpfen und die bestmögliche Performance abzuliefern. Das bringt uns dann hoffentlich einen Schritt näher an unser grosses Ziel heran», erklärt er gelassen.

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