MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stefan Bradl (Warm-up-15.): «Will um Top-Ten fighten»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl in Aragonien: 12. Startplatz

Stefan Bradl in Aragonien: 12. Startplatz

Im kühlen Warm-up der MotoGP-Klasse in Aragón stürzten Lorenzo und Rabat. «Ich habe nicht gepusht. Aussedem hatten wir Probleme mit dem gebrauchten Hinterreifen», schilderte der Aprilia-Pilot.

«Ich wusste, man muss im kühleren Warm-up am Vormittag ein bisschen aufpassen. Das habe ich schon am Samstag in der Früh im FP3 gemerkt. Da habe ich mich recht anständig aus der Affäre gezogen. Ich habe da wirklich nicht viel riskiert. Ich habe mich im FP3 hier zusammengerissen... Denn mir war bewusst: Wenn ich drei Zehntel schneller fahre, ist das mit so viel Risiko verbunden, da kannst du gleich auf der Gosch'n liegen, und es hat nullkommanull Sinn», erzählte Stefan Bradl nach dem Warm-up am Sonntag in Aragón.

Bradl hielt sich im Warm-Up zum GP von Aragonien anfangs an achter und neunter Position, am Schluss musste er sich mit Rang 15 zufrieden geben. Der Bayer fährt heute um 14 Uhr vom zwölften Startplatz weg.

Mit einer Zeit von 1:50,491 min büsste er 1,5 Sekunden auf die Bestzeit von Marc Márquez ein, auf sein Aprilia-Teamkollegen Alvaró Bautista verlor er 0,1 sec.

«Ich habe im Warm-up nicht unbedingt gepusht, es waren ähnliche Bedingungen wie gestern, Lorenzo und Rabat sind gestürzt. Wir haben im Warm-up sicherheitshalber den weichsten Vorderreifen montiert, den wir in der Allocation haben. Den haben wir vorher nur im FP1 einmal kurz ausprobiert, aber wir dachten, er könnte bei dieser kühlen Witterung sinnvoll sein. Dieser Soft-Reifen hat mir vorne ein recht weiches Gefühl vermittelt. Beim Bremsen habe ich deshalb etwas Nachteile gehabt.»

«Dann habe ich im Warm-up das Probleme gehabt, dass es mit den Hinterreifen auf der rechten Seite ziemlich aufgerissen hat. Wir haben den frischesten weichen Hinterreifen genommen, der nach dem Qualifying die wenigsten Runden hinter sich hatte. Aber der hat sich nach ein paar Runden sehe stark aufgelöst... Das ist bei so kühlen einigermaßen normal. Aber kurioserweise hat derselbe Reifen beim Teamkollegen nach dem Warm-up sehr viel besser ausgesehen. Das ist jetzt nicht perfekt gelaufen... Doch die Temperaturen werden bis zum Start um 14 Uhr sicher steigen. Das kommt mir zugute. Wie gesagt: Wenn vorne ein bisschen etwas passiert, können wir heute um einen Top-Ten-Platz fighten.»

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